Kategorie: Gottesdienst

Ohrenkirche „unterwegs“ auf der Wartburg – Folge 16 ist da!

Tor der Wartburg, Foto: D. Bongartz

„Entführt auf eine Burg – Martin Luther in Gefahr!“ – das ist der Titel neuen Folge der Ohrenkirche für Kids (Nr. 16). Wie zuletzt sind wir wieder „unterwegs“. Pfarrerin Britta Bongartz hat am Fuße der Wartburg tatsächlich Martin Luther für uns getroffen und ist mit ihm den ganzen Berg bis zur Burg emporgeklettert. Hört Euch an, was Martin Luther zu berichten hatte über die spannende Zeit, wo er sich unter falschem Namen verstecken musste. Und dann macht mit: Mal oder bastelt eine Burg und schickt uns ein Foto davon für die Webpage (und ggf. die Gemeindezeitung: senden an: britta.bongartz[at]ekir.de oder per WhatsApp an: 0160-99285197/Pfr. Schmidt).

Grüße aus dem Urlaub – Ohrenkirche unterwegs

Bei unserer Sommeraktion nehmen Hörer*innen der Ohrenkirche diese mit zu schönen Orten in den Urlaub oder auf Ausflüge. Einige Bilder davon haben uns bereits erreicht:

Wenn Du hier klickst, dann bekommst Du die Karte zur Ohrenkirchen-Sommeraktion. Mach ein Bild an einem schönen Ort – und zwar so, dass man die Ohrenkirche im Bild sehen kann. Dann schick uns das Bild für diese Webpage. Unter den Kindern, die mitmachen, verlosen wir einen Preis! (senden an: sebastian.schmidt[at]ekir.de; WhatsApp: 0160-99285197).

Psalmen. Wenn die Seele spricht – Sommerpredigtreihe 02.08.2020

Bild von Laura Sommer

An diesem Sonntag 02.08.2020 fand der vorletzte Teil unserer Sommerpredigtreihe zu den Psalmen statt. Die Audioandacht dazu können sie nun hier hören.

 

Vikar Simon Puschke befasst sich mit Psalm 139 und stellt sich die Frage: „Wie ist das, von Gott beobachtet zu werden?“

 

 

 

Input für Zwischendrin

Foto: AbsolutVision / Pixabay

In Psalm 42 fragt sich der Psalmbeter: Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Oft stellt sich diese Unruhe ein, dabei möchten wir doch alle zur Ruhe kommen. Beunruhigend sind leidvolle Erfahrungen, manche wirken ein ganzes Leben lang. Sorgen um Krankheiten, die nächste Corona-Welle, Beleidigungen, Misstrauen, Misserfolge – all das raubt die Ruhe, manchmal sogar die Nachtruhe. Endlich Rentner, wir aber sprechen vom „Unruhestand“ statt vom Ruhestand.
Ruhe bedeutet nicht „Nichtstun“, sondern zufrieden in sich ruhen. Gott hat uns den Ruhetag mit dem dritten der Zehn Gebote aufgegeben, weil wir ihn brauchen. Dieser Ruhetag ist ein Tag für die Beziehungspflege zu Gott; Zeit, sein Wort zu hören, Zeit für Gebet und Lobgesang. Es tut gut, von Gott angenommen zu sein, ohne die Unruhen, die Mühen und Unwägbarkeiten des Lebens zu leugnen. In Psalm 116, 7 lesen wir: „Sei nun wieder zufrieden, meine Seele; denn der HERR tut dir Gutes.“

Peter Tews, Presbyter

Audio zum 3. Gottesdienst der Sommerpredigtreihe

Die Sonne hat uns gegrüßt, als wir gestern im Rahmen der Sommerpredigtreihe Gottesdienst auf dem Vorplatz des Dietrich-Bonhoeffer-Hauses in Mülldorf gefeiert haben. Im Mittelpunkt der Predigt von Pfr. Sebastian Schmidt stand Psalm 109. Dort betet jemand, der gemeine und hässliche Worte ertragen muss. Dass Worte gewalttätig sein können, dass lernen wir im Zeitalter des Internet noch einmal neu. Im Gottesdienst haben wir besonders an Menschen gedacht, die unter Hassboschaften, böser Nachrede und Mobbing leiden müssen.
Feiern Sie den Gottesdienst digital mit, er steht als Audio hier für Sie bereit. Titel: „Keine Macht der Hassrede – Fluchen sie, so segne du!“

Foto: J. Steger

Ohrenkirche animiert im Video!

Dank Vikar Simon Puschke kann die Ohrenkirche sich nun auch bewegen. Sie zwinkert, rollt mit den Augen und schließt diese – und die Kopfhörer wackeln. Wer das sehen möchte, schaue einmal auf den YouTube-Kanal unserer Kirchengemeinde „Ev-Kirche-Niederpleis“. Hier werden nun nach und nach die bisher bereits eingespielten Folgen der „Ohrenkirche für Kids“ nochmals veröffentlicht – mit dem animierten Logo. Hier die Weiterleitung zu YouTube:

Input für Zwischendurch

Foto: Peter Tews

Am seidenen Faden – was da dranhängt, ist in Gefahr. In einer Zeit, in der Vieles undurchsichtig und bedrohlich ist, stellt sich das Gefühl öfter ein: Das hängt doch am seidenen Faden, das Klima, der Ausgang der Corona-Pandemie, die Versorgung im Rentenalter oder bei Krankheit und noch mehr. So ein Gefühl von Unsicherheit kann wie ein Fluch sein, der einen Menschen ängstigt und lähmt. Im 5. Buch Mose heißt es dann auch in einem Absatz, der das Leben unter einem Fluch beschreibt: „Ständig wird euer Leben am seidenen Faden hängen. Nie fühlt ihr euch sicher, sondern Tag und Nacht habt ihr Todesangst.“ (5. Mose 28, 66 (HfA)).

Der Blick in die Welt bereitet Sorge, aber muss uns nicht verunsichern. Ich denke an die Geschichte Jesu vom verlorenen Sohn (Lukas 15). Der hatte durch ein maßloses und selbstgerechtes Leben alles verbraucht, was er hatte. Der seidene Faden war bis aufs Äußerste angespannt. Doch: Er erkannte seine Fehler und vertraute darauf, dass der Vater in wieder aufnehmen würde. Und so erzählt es Jesus dann auch. Wir leben nicht unter einem Fluch, wir leben hoffnungsvoll unsere Tage. Im Vertrauen darauf, dass wir Menschen durch Einsicht lernen, einander helfen, miteinander neue Wege suchen. Sollte ein Faden reißen, ist da eine Hand, die uns hält.

Peter Tews, Presbyter