Neues

aus der Kirchengemeinde


Drei beginnen eine Reise (Folge 44 / Adventsfolge)

Die Ohrenkirche zum ersten Advent: Wie kam es eigentlich, dass die Weisen aus dem Morgenland losgezogen sind? Die Geschichte in dieser Ohrenkirche erzählt davon, was passierte, bevor die drei schließlich im Team durch die Wüste zogen. Und wunderbare Adventsmusik mit Lisa Kühnemann gibt’s noch dazu  (Erstveröffentlichung: 28.11.2021). Mehr zu den Mitwirkenden und zur Aktion… Weiterlesen


Spender*innen gesucht!

840 Mal 5 € sammeln wir bis zum 9. Dezember für die Seenotrettung im Mittelmeer. Dies geschieht im Rahmen eines besonderen Musikprojektes.

Wenn 4200 € zusammengekommen sind, wird der Pianist Daniel Höhr die “Vexations” von Eric Satie, wie vom Komponisten vorgesehen, 840mal hintereinander spielen. Am Samstag, den 11. Dezember, wird er dann im Paul-Gerhardt-Haus in Niederpleis von 6 Uhr morgens bis 22 Uhr Abends das Stück zu Gehör bringen. Das Haus steht die ganze Zeit offen zum Verweilen und Zuhören.

Außerdem kann man sich auch über die Arbeit der Seenotrettungsorganisation “untited4rescue” informieren. Hier ist unsere Kirchengemeinde selber Mitglied.

Alle Spenden kommen zu 100% der Seenotrettung zugute und Spendenquittungen werden bei Angabe der Anschrift umgehend zugesandt!

Wir freuen uns sehr über Spenden auf das Konto der Kirchengemeinde unter dem Stichwort “Vexations 840 mal” // Empfänger: Evangelische Kirchengemeinde Sankt Augustin Niederpleis u. Mülldorf // Bank: VR-Bank Rhein Sieg eG
IBAN: DE29 3706 9520 5402 2700 14 // BIC: GENODED1RST


Input für Zwischendrin

Foto: pixabay.com / TeeFarm

Reicht es nicht, wenn Gott barmherzig ist? Die Jahreslosung für 2021 fordert uns auf: Seid barmherzig, wie euer Vater barmherzig ist! (Lk 6,36) Der Evangelist Lukas führt uns an unsere Grenzen. Barmherzig sein wie Gott – wer kann das. Was sollen wir also tun? Denn diesem Maßstab können wir nicht gerecht werden. Die Antwort gibt uns Petrus: „Kehrt um zu Gott!“ (HFA, ApG 2, 38). Das griechische Wort für Umkehr „metanoia“ bedeutet „umdenken“, „anders denken“. Was ist damit wieder gemeint? Wir sollen hinter die Dinge schauen und nicht nur oberflächlich und vorschnell unser Urteil fällen.
Wenn wir umkehren, schauen wir hinter die Dinge. So manches Leid trifft Menschen, die unschuldig in einer schlimmen Lage sind. Und wir selbst könnten in eine ähnliche Situation kommen. Und dann – erwarten wir Barmherzigkeit von anderen, die uns helfen sollen. Die bekannte goldene Regel „Was du nicht willst, dass man dir tut, das füg auch keinem andern zu.“ (in der Bibel z.B. Lk 6.31) gilt und wir sollten sie leben. Seien wir barmherzig, wo es nötig ist,  auch im Voraus.

Weise mir, HERR, deinen Weg, den Weg der Gerechtigkeit, der Liebe, der Barmherzigkeit, dass ich wandle in deiner Wahrheit; erhalte mein Herz bei dem einen, dass ich deinen Namen fürchte. (Ps 86, 11)

Peter Tews, Presbyter


Gemeinsam innehalten und erinnern – Gottesdienste am Ewigkeitssonntag (21. November)

Foto: Seb. Schmidt

Am Ewigkeitssonntag blicken wir zurück auf die Abschiede, die wir in diesem Jahr erlebt haben. Manche Lebenslinie war bereits weit gepuzzelt, macher Abschied kam viel zu früh. Wir haben Zeit, uns zu erinnern, die Namen der Versorbenen zu nennen und Lichter zu entzünden. Wir haben Zeit, Abschied und Hoffnung nochmals zu spüren und zu teilen.

Gottesdienste
9:30 Uhr – Niederpleis/Paul-Gerhardt-Haus: Klassischer Gottesdienst mit Beteiligung des Kirchenchores / Pfarrer Bongartz
11:00 Uhr – Mülldorf/Dietrich-Bonhoeffer-Haus: Gottesdienst mit moderner Musik / Pfarrer Schmidt & Sängerin Blanca Núñez

Andachten mit Posaunenchor
15 Uhr – auf dem Friedhof in Mülldorf / Vikar Puschke
16 Uhr – auf dem Friedhof in Niederpleis / Vikar Puschke


Input für Zwischendrin

Foto: Claudia Giernoth

„Du selbst bist die Quelle, die uns Leben schenkt“ (Psalm 36, 10a). Im Hier und Jetzt sein. Gegenwärtig in meinem Leben sein, mich selber fühlen und wahrnehmen: Ich bin. Ich bin hier und ich habe alles, was es braucht um gut zu leben. Die Schönheit meines Lebens lässt mich aufschauen und erblühen. Die Schönheit meines Lebens lädt mich ein, alles aufzunehmen, was mir gut tut, was mich stärkt, was mir Mut gibt, was mir Freude bereitet. Ich bin hier und ich lebe in diesem Augenblick, der nach einem Wimpernschlag schon wieder vorbei ist. Ich höre den Wind in den Blättern sausen. Ich sehe die bunten Farben, die der Herbst malt. Ich spüre die Wärme der Sonne, obwohl die Tage schon kühler werden. Die Kraniche ziehen gen Süden, die Bäume haben ihre Früchte abgeworfen und die Tage werden kürzer. Und mitten drin ist mein Leben. Ich atme die Schönheit des Tages ein. Ich sauge sie auf und ich sammle die Sonnenstrahlen, damit sie noch in mir leuchten, wenn es draußen schon wieder früh dunkel wird.  Weiterlesen