Kategorie: Allgemein

Sozialarbeiter*in gesucht!

Das Diakonische Werk des Evangelischen Kirchenkreises An Sieg und Rhein sucht für den Fachbereich Offene Sozialarbeit zum nächst möglichen Zeitpunkt für den Arbeitsbereich Quartiersarbeit / Projekt „Zusammen im Quartier – Kinder stärken – Zukunft sichern“ in Sankt Augustin eine/n Sozialarbeiter*in, Sozialpädagog*in oder Mitarbeitenden mit vergleichbarer Qualifikation (d/m/w) bis 39 Wochenstunden, Teilzeit möglich. Die Projekttätigkeit ist bis zum 31.12.2021 befristet.

Das Projekt unter Federführung des diakonischen Werkes wird in Kooperation mit unserer Kirchengemeinde gestaltet. Die Gemeinde übernimmt u.a. den bei den Fördermitteln vorgesehenen Eigenanteil der Projektkosten.

Die Ausschreibung der Projektstelle findet sich hier: Stellenauschreibung_Zusammen im Quartier_Diakonie An Sieg und Rhein

Wat mutt, dat mutt! Die Audio-Andacht zum Sonntag

Viele Lebensweisheiten werden gerne als Sinnspruch weitergegeben, oft auch im Dialekt. Wohl auch deshalb, weil sie nicht ganz so hart klingen wie im Hochdeutschen. Wat mutt, dat mutt! klingt eben etwas verträglicher als: Was sein muss, muss sein! Aber wie immer man es auch ausdrückt: Es gibt Dinge im Leben, da muss man durch … Gut, wenn dann der Gott der Hoffnung (Römer 15,13) und Menschen des Vertrauens an unserer Seite sind.

Herzliche Einladung zur aktuellen Audio-Andacht an diesem Sonntag (7. Februar). Die Andacht hält Prädikant Frank Steeger, die Musik kommt von Kantorin Barbara Dünne.

 

 

 

 

Input für Zwischendrin

Täglich neue Schreckensmeldungen, die Corona-Krise dauert an. Nur langsam sinkende Infektionszahlen machen deutlich: es ist noch lange nicht vorbei und bis zur gesellschaftlichen Normalität ist es noch ein weiter Weg; auch wenn jetzt schon ein Impfstoff da ist. Die Folgen der 2. Welle sind täglich spürbar. Alle anderen Bedrängnisse pausieren nicht – geschehen einfach. Neben den Fragen wie es beruflich, gesundheitlich, finanziell usw. weitergeht, drängt sich noch die Frage auf: Wo ist Gott?
Auch wenn es uns noch lange nicht so schlecht geht wie einst Hiob, so verstehe ich gut seine Feststellungen. Gehe ich vorwärts oder rückwärts, sehe ich nach links oder rechts, ich kann ihn nicht sehen. Und doch hält Hiob an Gott fest. Und wir? Teilen wir in dieser schwierigen Zeit unsere Zuversicht, unser Vertrauen und unseren Glauben mit den Menschen, die mit Hoffnungslosigkeit und Zweifeln kämpfen. Der Psalmbeter (Psalm 139) weiß, dass Gott überall ist und Hiob, der an Gott festhält, bekommt Gelegenheit, mit Gott zu sprechen. Beten wir füreinander in dem Sinne, wie Jesus einst für Petrus gebetet hat: „Ich aber habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre.“ (Lukas 22, 32)

Peter Tews, Presbyter

Verantwortlich leben – das ist die einzige Antwort. Der 27. Januar ist der Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus

Mit den jugendlichen Konfirmand*innen diskutiere ich nach dem Besuch des jüdischen Friedhofs in Siegburg. Die Frage ist: Inwiefern müssen wir als Deutsche uns weiterhin mit den schrecklichen Untaten auseinandersetzen, die Deutsche während der Zeit des nationalsozialistischen Regimes begangen haben – mit dem Unrecht, der Grausamkeit und der unbegreiflichen Zahl an Morden. Ein Konfirmand, der sehr gewissenhaft in Gerechtigkeitsfragen ist, besteht darauf: Wir heute können keine Schuld haben an etwas, das wir nicht getan haben. Ob wir anstatt von Schuld vielleicht eher von Verantwortung sprechen sollten, frage ich ihn und die Runde. Ich meine die Verantwortung dafür, dass das von Deutschen verübte, unglaubliche Leid nicht vergessen wird, sondern weiterhin mahnend erinnert wird. Hier kann er zustimmen.

Am heutigen 27. Januar gedenken wir der Opfer des nationalsozialistischen Regimes. Weiterlesen „Verantwortlich leben – das ist die einzige Antwort. Der 27. Januar ist der Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus“

Gott sei Dank, es ist Sonntag. Audio-Andacht 24.01.2021

Die Geschichte von Noomi und Rut begegnet uns heute. Eine Geschichte von Trauer und von Treue. Und in diese Geschichte hinein klingt ein biblisches Vertrauenslied (139. Psalm), gesungen von Barbara Dünne.
Viele Stimmen sind heute in der Audio-Andacht zu hören: Claudia Giernoth, Katja Dirks, Jenny und Volker Steger und Peter Tews haben Lesung und Gebete beigesteuert. Die Andacht hält Pfarrer Sebastian Schmidt.