Heute geht es in der Ohrenkirche mit Pfarrer Sebastian Schmidt um Regeln, ums Bestimmen und ums Disktuieren und Zuhören. Überschrift der 8. Folge ist: „Vom großen Bestimmer und Gottes Trick“. Viel Spaß beim Hören!
Aktion zur Ohrenkirche: Nehmt Euch Eure Legosteine oder Bauklötze oder Steine und Stöcke von draußen und baut einen hohen Turm. Wir freuen uns über Eure Fotos und setzen die auf unsere Webpage! (senden an: sebastian.schmidt[at]ekir.de; WhatsApp: 0160-99285197).
Seit Jahren gibt es in unserer Kirchengemeinde junge Menschen im FSJ (= Freien Sozialen Jahr). Unsere FSJler haben vielfältige Aufgaben: Mitarbeit bei Angeboten für Kinder und Jugendliche, Hilfe bei Projekten in der Arbeit mit Senioren, Mitarbeit bei ganz unterschiedlichen Events in der Kirchengemeinde, Unterstützung des Gemeindebüros, Fahrdienste mit dem VW-Bus der Kirchengemeinde. Auch wenn derzeit nicht absehbar ist, wie unsere Gemeindearbeit unter den Bedingungen von Corona-Vorsorge langfristig gestaltet ist – wir brauchen auf jeden Fall wieder FSJ-Verstärkung im Team. Beginn für die FSj-Stelle wäre der 1. September, ggf. früher. Träger unserer FSJ-Stelle ist das Diakonische Werk, Einsatzstelle ist ausschließlich die Ev. Kirchengemeinde Sankt Augustin Niederpleis und Mülldorf. Informiere Dich gerne bei uns. Infos bei und Bewerbungen an: Pfarrer Sebastian Schmidt, Schulstr. 57, 53757 Sankt Augustin (sebastian.schmidt[at]ekir.de / 0160-99285197). Wir freuen uns auf Deine Bewerbung!
„Wie ist die Welt so stille, / und in der Dämmrung Hülle / so traulich und so hold! / Als eine stille Kammer, / wo ihr des Tages Jammer / verschlafen und vergessen sollt.“
In der Coronakrise wird das „Abendlied“ von Matthias Claudius oft gesungen, es steht für Zusammenhalt, Gemeinschaft und Hoffnung. Einige Strophen des Liedes haben wir abends immer unseren Kindern vorgesungen, abwechselnd mit „Guten Abend, gut Nacht“.
Abendlieder geben Kindern ein gutes Gefühl des behütet seins. Nähe, Wärme und Liebe werden durch sie zum Ausdruck gebracht. Und was immer die kleinen Seelen auch den Tag über beschäftigt hat, ein Abendlied steht für das Versprechen „Morgen ist alles wieder gut“. Wir Erwachsenen wissen, dass dieses Versprechen nicht immer gehalten werden kann. Der Morgen hält meist die gleichen Probleme bereit wir der Abend davor. Und „verschlafen und vergessen“ führt selten zu einer Lösung. Und doch gibt es Krisen, bei denen uns nichts anderes übrig bleibt, als auf den nächsten Morgen zu warten. Und den danach. Und den Folgenden. Solange, bis es uns besser geht. Trauer ist eine tiefe Krise, bei der nur Zeit hilft. Wut muss erst einmal abklingen, bevor eine Aussprache möglich ist. Liebeskummer heilt nur sehr langsam. Krankheit kann uns gar die Aussicht auf einen besseren Morgen verwehren. Hier sind „verschlafen und vergessen“ ein Segen, eine Erleichterung für ein paar Stunden.
Guter Gott, bitte schenke uns die Erkenntnis, wann ein Problem mit Kampfgeist und wann mit Langmut angegangen werden muss. Und bitte sei bei uns, wenn uns keine Lösung gegeben wird, wenn wir das Schicksal zu ertragen haben. Sei Du uns der Morgen, auf den wir vertrauen können, in dem alles gut wird.
Guten Morgen. Hier finden Sie den Audio-Gottesdienst für den heutigen Sonntag. Pfarrer Sebastian Schmidt hat ihn gestaltet. Mit Katja Dirks, Daniela Manhart, Volker Steger und Peter Tews wirken eine ganze Reihe unserer Presbyter*innen mit. Die Musik hat Petra Engelien für uns eingespielt.
Mehrere Lieder sind so zu hören, dass man strophenweise mitsingen kann. Hier finden Sie in einer PDF-Datei Lied-Texte, Bibelworte und Ansprache des Gottesdienstes. Wenn Sie Ihr eigenes Gesangbuch benutzen möchten, hier die Liednummern: 324,1-4 /406,1-2 / 421 – dazu das Halleluja und das Kyrie.
Diesen Samstag gibt es nun bereits Folge 7 unserer „Ohrenkirche für Kids“. Diesmal hat Pfarrerin Britta Bongartz sie für Euch vorbereitet. „Auch Du bist ein Schaf! Miriam und der gute Hirte“ – so ist der Titel. Viel Spaß beim Anhören!
Foto: 12019 / pixabay
Aktion zur Ohrenkirche: Malt ein Bild von Schafen und einem guten Hirten, der aufpasst. Wir freuen uns sehr, wenn Ihr Euer Bild fotografiert und an uns schickt. Dann kommt es auf unsere Webpage! (senden an: britta.bongartz[at]ekir.de; WhatsApp: 0160-99285197).
Anders als in den Vorjahren durfte der Junggesellenverein Pleeser Murre e.V. aufgrund der Corona-Krise am Vorabend des 1. Mai keinen traditionellen Dorfbaum auf dem Jakob-Fußhöller-Platz aufstellen. Dafür hat der Verein aber in diesem Jahr 20 Maibäume an soziale Institutionen in der Stadt verteilt und auch unsere Gemeinde und die Kita mit einem Maibaum bedacht. Wir freuen uns, sagen DANKE und schließen uns dem Motto der Junggesellen an, das auf dem Herzen am Baum zu lesen ist: Wir halten zusammen!
Um ein Missveständnis gleich auszuschließen: „Brot und Liebe“ ist kein Brotbackbuch, sondern will an die Tradition der Hausbücher anknüpfen. In früheren Zeiten war es üblich, dass Familien ihre gesammelten Erfahrungen und zuweilen auch Wissenswertes aus anderen Themenbereichen aufzeichneten, um sie für die nächste Generation in einem Hausbuch festzuhalten.
Wie man Gott nach Hause holt – so die Unterzeile des Buches von Matthias Lemme und Susanne Niemeyer. Und damit ist die Ausrichtung des Buches zutreffend beschriebend: Das Buch liefert Input für den Alltag von Menschen, die nach inspirierenden Gedanken zu den wichtigen Fragen des Lebens suchen. Die Bibel kommt zu Wort, ebenso Glaubenszeugnisse aus der christlichen Tradition. Und auch moderne Texte lassen spüren und erkennen, dass der Leser nicht der erste ist, der sich – zuweilen zweifelnd und vorsichtig suchend – mit wohlbekannten Glaubensdingen auseinandersetzt.
Klare Empfehlung also: Die kurzen Texte von „Brot und Liebe“ sind gut gewählt, das Buch ist insgesamt sprachlich und gestalterisch sehr gelungen, tiefgehend und dennoch von einer ansteckenden Leichtigkeit geprägt. Wie schreiben die Autoren: „Ein Buch zum Ausprobieren! Ein Buch für alle Tage – für den Frühstückstisch oder die Ofenbank, für die Andacht am Morgen, das Gebet beim Essen oder die Stille am Abend.“ Ein Hausbuch eben.