Neues

aus der Kirchengemeinde


“Post von Paul” geht in die zweite Runde

In dieser Woche sind wieder Ehrenamtliche als Postboten in unserer Kirchengemeinde unterwegs: “Paul” verschickt zum zweiten Mal Grüße. Wer ist “Paul”? Vielleicht ist es der Namensgeber unseres Gemeindehauses, vielleicht ist es aber auch unsere Kirchengemeinde selbst.

Ein guter Gedanke, ein Rätsel mit Gewinn-Chance, eine selbstgebackene Süßigkeit, ein Gruß – all das findet sich in der Tüte, die nun zu 50 Senior*innen auf dem Weg ist. Und einen netten Plausch an der Haustür – immer im notwendigen Abstand – gibt’s auch.

Würden Sie sich auch über Post von Paul freuen? Dann melden Sie sich doch gerne bei unserem Gemeindebüro (02241 – 334430).


Psalm 138 im Gleitschirmflug – Predigreihe Psalmen

Was der Jubelpsalm 138 des König Davids mit einem Gleitschirmflug zu tun hat, findet heraus, wer morgen (09.08.) den Gottesdienst zum Ende der Sommerpredigtreihe besucht. Der Gottesdienst findet um 10 Uhr auf dem Vorplatz des Dietrich-Bonhoeffer-Hauses statt – wir sitzen möglichst im Schatten :-).

Hier können Sie die Audio-Andacht zum Gottesdienst anhören. Sie wurde gestaltet von Jugendmitarbeiterin Larissa Engelke und Pfarrer David Bongartz zusammen mit Lektorin Annika Dittrich und Musiker Sebastian Sell. Und als Abschluss gibt es ein für unsere Gemeinde von Lisa Kühnemann eingespieltes Musikstück.


Ohrenkirche “unterwegs” auf der Wartburg – Folge 16 ist da!

Tor der Wartburg, Foto: D. Bongartz

“Entführt auf eine Burg – Martin Luther in Gefahr!” – das ist der Titel neuen Folge der Ohrenkirche für Kids (Nr. 16). Wie zuletzt sind wir wieder “unterwegs”. Pfarrerin Britta Bongartz hat am Fuße der Wartburg tatsächlich Martin Luther für uns getroffen und ist mit ihm den ganzen Berg bis zur Burg emporgeklettert. Hört Euch an, was Martin Luther zu berichten hatte über die spannende Zeit, wo er sich unter falschem Namen verstecken musste. Und dann macht mit: Mal oder bastelt eine Burg und schickt uns ein Foto davon für die Webpage (und ggf. die Gemeindezeitung: senden an: britta.bongartz[at]ekir.de oder per WhatsApp an: 0160-99285197/Pfr. Schmidt).


Input für Zwischendrin

Foto: Nahler / gemeindebrief.evangelisch.de

Gestern vor 75 Jahren wurde die Atombombe „Little Boy“ auf die japanische Stadt Hiroshima abgeworfen, am Sonntag (9. August) wird sich der Abwurf der Atombombe auf Nagasaki zum 75. Mal jähren. Unvorstellbar viele Menschen starben dadurch mit einem Mal, nochmal schrecklich viele an den Folgen. Wie auch im Blick auf andere grauenvolle Ereignisse der Menschheitsgeschichte ist es in unserer Verantwortung, dieses Versagen von Menschlichkeit gemeinsam zu erinnern – auch 2020 in Niederpleis und Mülldorf. Nicht darum, um über Schuldfragen zu grübeln, sondern um die vielen tausend Opfer zu würdigen. Erinnern Sie doch eine Person, die sie an diesem Wochenende treffen, an jenes traurige Jubiläum. Halten Sie einige Sekunden miteinander Stille aus.

Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen. (Matthäus 5,9) Gott möge uns Zukunft und Frieden schenken, indem er uns daran hindert, zu vergessen. Amen.

Pfarrer Sebastian Schmidt


Grüße aus dem Urlaub – Ohrenkirche unterwegs

Bei unserer Sommeraktion nehmen Hörer*innen der Ohrenkirche diese mit zu schönen Orten in den Urlaub oder auf Ausflüge. Einige Bilder davon haben uns bereits erreicht:

Wenn Du hier klickst, dann bekommst Du die Karte zur Ohrenkirchen-Sommeraktion. Mach ein Bild an einem schönen Ort – und zwar so, dass man die Ohrenkirche im Bild sehen kann. Dann schick uns das Bild für diese Webpage. Unter den Kindern, die mitmachen, verlosen wir einen Preis! (senden an: sebastian.schmidt[at]ekir.de; WhatsApp: 0160-99285197).


Psalmen. Wenn die Seele spricht – Sommerpredigtreihe 02.08.2020

Bild von Laura Sommer

An diesem Sonntag 02.08.2020 fand der vorletzte Teil unserer Sommerpredigtreihe zu den Psalmen statt. Die Audioandacht dazu können sie nun hier hören.

 

Vikar Simon Puschke befasst sich mit Psalm 139 und stellt sich die Frage: “Wie ist das, von Gott beobachtet zu werden?”

 

 

 


Input für zwischendrin

Wer kennt ihn nicht, den Begriff „Lock-down“. Angesichts der Schrecken einer weltweiten Pandemie ist der Begriff in aller Munde. Ganze Gesellschaften werden heruntergefahren. Was ist mit mir, mit uns. Erleben wir nicht auch so etwas wie eine Schockstarre, wenn uns persönliche Katastrophen heimsuchen. Ja, im Krieg, da gab es so etwas, wenn ganze Städte in Schutt und Asche lagen – oder wie in Sodom und Gomorrha.

Individuelle Verletzungen wie Krankheit, Verlust, Scheidung und damit verbunden die Abkehr der Kinder von einem Elternteil treffen unser Innerstes. Der Schmerz darüber ist stark, die Seele oder ein Teil davon erstarrt. Teile der Seele werden zu Stein und wiegen auch so schwer. So wie es die Erzählung über Lots Frau berichtet (1. Mose 19; 26). Auf der Flucht läßt sie ihr ganzes Leben zurück. Sie blickt zurück und das Ausmaß des Schreckens ist so groß, dass sie erstarrt, zur Salzsäule wird.

Die Erlösung aus der Erstarrung ist oftmals ein langer Prozess, der begleitet wird von Menschen, aber auch von Gott. ER begleitet uns, wenn wir uns mit dem Erlebten auseinandersetzen. Leid, welches wir vielleicht noch niemandem anvertraut haben, ER kennt es; ER hält den Schmerz mit uns aus und stärkt uns auf dem Weg der Heilung.

Gott ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind, und hilft denen, die ein zerschlagenes Gemüt haben.“ (Ps 34, 19)

Presbyter Peter Tews