Neues

aus der Kirchengemeinde

Taufe

Warum?
Jesus sagte zu ihnen: „So geht nun und macht zu Jüngern alle Völker. Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“ Dieser sogenannte Taufbefehl ist die Grundlage unseres Handelns. Seit den Anfängen der Kirche wurden Menschen durch die Taufe in die Gemeinschaft mit Christus hineingestellt.

In welchem Alter sollte ein Kind getauft werden?
Wir glauben, dass Gottes Liebe immer dem eigenen Entscheiden für den Glauben vorausgeht. Deshalb werden bei uns auch Säuglinge und Kinder getauft ebenso wie Behinderte, die vielleicht schon rein sprachlich nie in der Lage sein werden, Gott mit Worten zu bekennen. In der baptistischen und anderen freikirchlichen Gemeinden dagegen gibt es nur die Erwachsenentaufe auf der Basis eines bewussten persönlichen Bekenntnisses zu Jesus.
Natürlich können sich auch bei uns Jugendliche und Erwachsene taufen lassen. Oft wollen Eltern ihren Kindern diese Entscheidung über ihre kirchliche Bindung selber überlassen. So kommen immer mehr in den Konfirmandenunterricht, die erst am Tag der Konfirmation getauft werden. Während für die schon Getauften die Zeit des Konfirmandenunterrichts sozusagen nachgeholter Tauf-Unterricht ist, den sie mit einer Bekräftigung der Taufe abschließen (= Konfirmation), bedenken die Noch-Nicht-Getauften in diesen eineinhalb Jahren, ob sie sich taufen lassen wollen. Eltern, die die Taufe ihres Kindes aufschieben möchten, haben aber die Gelegenheit, ihr Kind im Gottesdienst segnen zu lassen.
Wer sich in unserer Gemeinde als Erwachsener taufen lassen will, kann vorher einen Taufkurs für Erwachsene besuchen, der in Abständen immer mal wieder angeboten wird, wenn sich eine Zahl von Interessierten gefunden hat. An einigen Abenden werden dann wesentliche Inhalte des Glaubens gemeinsam besprochen.

Wo findet die Taufe statt?
Eigentlich gilt auch bei Taufen das Prinzip „Ortsgemeinde“, d. h. dort, wo man wohnt, wird auch die Taufe vollzogen. Für Ausnahmen – wenn jemand in einer anderen Gemeinde (z. B. in Sankt Augustin-Menden) getauft werden soll – braucht man eine Bescheinigung dieser Gemeinde (es gibt sie im Gemeindebüro). Da wir eine Gemeinde sind (wenn auch mit 2 Bezirken), sind die NiederpleiserInnen und MülldorferInnen nicht an Ortsteil-Grenzen gebunden.

An wen muss man sich wenden?
Bitte melden Sie sich für eine Taufe bei Pfarrerin van Niekerk, Pfarrehepaar Bongartz oder im Gemeindebüro. Wir überlegen dann einen möglichen Termin.
Jeden Monat finden mindestens 2 Taufgottesdienste statt, einer an einem Samstagnachmittag und einer am Sonntagmorgen. Wenn der Termin feststeht, werden wir bei einem Besuch alle Fragen zum Ablauf klären, einen Taufspruch aussuchen, eventuell überlegen, wer eine Fürbitte lesen kann oder sonst bei der Gestaltung der Taufe mitwirken kann.

Wer kann Patin/Pate werden?
Um Pate werden zu können, muss man konfirmiert sein und einer Kirche der ACK (Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen) angehören. Die Taufe ist das Sakrament, das zwischen evangelischer und katholischer Kirche unstrittig ist. Auch die anderen Kirchen erkennen die Taufe in einer anderen Konfession an und akzeptieren Paten mit anderer gemeindlicher Zugehörigkeit. Damit ist die Taufe ein wichtiges Zeichen der Einheit und der ökumenischen Verbundenheit.
Voraussetzung für eine Taufe bei uns ist allerdings, dass wenigstens ein Pate zur evangelischen Kirche gehört. Paten brauchen eine sogenannte Patenbescheinigung von ihrer Ortsgemeinde, in der bestätigt wird, dass diejenige bzw. derjenige zur Kirche gehört. Aufgabe von Paten ist es nicht, Geschenke-Lieferanten zu sein, sondern sie sollen die Eltern bei der manchmal auch sehr schwierigen Aufgabe der Erziehung unterstützen, indem sie ihren Glauben miteinfließen lassen und an das Ja Gottes zu dem Täufling erinnern. Paten haben so auch eine Vorbild-Funktion und tragen Verantwortung für die religiöse Erziehung. Paten sollen für die Patenkinder mit ihren Gaben da sein. Es stimmt nicht, dass Paten automatisch beim Tod der Eltern das Sorgerecht erhalten.

Haben Sie noch Fragen?
Dann wenden Sie sich bitte an uns:
Pfarrerin Almut van Niekerk, Tel. 02241 / 33 69 22
Pfarrer David Bongartz, Tel. 02241 / 33 57 24
Pfarrerin Britta Bongartz, Tel. 02241 / 33 57 24

oder an das Gemeindebüro, Tel.: 02241 / 33 44 30