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aus der Kirchengemeinde

Inputs für Zwischendrin

Mitten am Tag einfach kurz Innehalten und einen Gedanken teilen. Hier finden Sie kurze geistliche Inputs für Zwischendrin aus unserer Kirchengemeinde

Teilen auch Sie einen guten Gedanken oder einen Bibelvers zusammen mit einem Gebet über diese Webpage. Senden Sie Ihren “Input für Zwischendurch” gerne an Pfr. Sebastian Schmidt (sebastian.schmidt[at]ekir.de).

Foto: geralt / Pixabay

Input vom 15.09.2020 / Peter Tews, Presbyter

Wer kennt sie nicht, die Geschichte vom barmherzigen Samariter. Es ist wohl eine der bekanntesten Geschichten aus der Bibel. Sie berichtet von der Liebe Gottes und von seiner Barmherzigkeit. Ich bin entsetzt, wie diese Geschichte heute immer wieder neu geschrieben wird – nein, nicht in der Bibel, sondern in der Tageszeitung, z.B. die Hannoversche Allgemeine (Zitat): „Immer wieder haben in den vergangenen Tagen schaulustige Smartphonenutzer Rettungskräfte bei ihrer Arbeit behindert. Dabei drohen Gaffern für das Filmen und Fotografieren hilfloser Personen Freiheitsstrafen.“ Schaulustige hat es immer gegeben, doch zunehmend wird eine Gafferproblematik daraus. Zunehmend wird die Arbeit der Rettungskräfte, Feuerwehr, Polizei erschwert, behindert und nicht selten werden die Helfer verbal attackiert. Warum sind diese Menschen nur so unverständig?
Jesus beschrieb eine ähnliche Situation wie folgt: „Darum rede ich zu ihnen durch Gleichnisse. Denn mit sehenden Augen sehen sie nicht, und mit hörenden Ohren hören sie nicht; denn sie verstehen es nicht.“ (Matthäus 13,3)

Herr, unser Gott, unser Leben wird getragen von deiner Liebe und Fürsorge. Wir bitten dich, sieh gnädig auf alle, die du in deinen Dienst gerufen hast. Lass das Gute in der Welt wachsen, damit das Böse keinen Platz mehr findet. Mache uns stark im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe, damit wir wachsam sind und auf dem Weg deiner Gebote bleiben. Amen.

 

Foto: John Hain, Pixabay

 Input vom 08.09.2020 / Katja Dirks, Presbyterin

“Denn das ist der Wille Gottes, dass ihr durch Tun des Guten den unwissenden und törichten Menschen das Maul stopft – als Freie und nicht als hättet ihr die Freiheit zum Deckmantel der Bosheit, sondern als Knechte Gottes.” (1. Petrus 2,15-16)

„Freiheit zum Deckmantel der Bosheit“. So kommt es mir vor, wenn rechtsradikale Menschen an den Grundfesten unserer Demokratie rütteln und versuchen, unsere Gesellschaft zu spalten. Die Stärke unserer Gesellschaft ist der Zusammenhalt. Über die Einhaltung von Regeln und den Umgang miteinander sollte Konsens herrschen. Unterschiedliche Meinungen und die kritische Hinterfragung von Maßnahmen gehören zur Demokratie dazu. Das Niederschreien Andersdenkender und der Einsatz von Gewalt tun es nicht. Es macht mich wütend, wenn ich sehe und höre wie Menschen rechtes Gedankengut verbreiten und die Angst derer ausnutzen, die sich um ihre Existenz sorgen. Wut ist aber genau die Emotion, die diese Spalter erzeugen wollen. Petrus gibt uns den Rat: „dass ihr durch Tun des Guten den unwissenden und törichten Menschen das Maul stopft“ – das Vorleben demokratischer Werte, das miteinander Sprechen, das Schützen von Schwachen und Bedrohten. Nicht aus moralischer Überheblichkeit, sondern aus tiefster Überzeugung.

Guter Gott, lass uns Menschen immer wieder zueinanderfinden, hilf uns Brücken zu bauen und lass uns unsere Freiheit so leben, dass wir das Wohl unseres Nächsten im Blick behalten.

 

Foto: Ephraimstochter / Pixabay

Input vom 17.08.2020 / Sebastian Schmidt, Pfarrer

„Na, wie fühlt sich das nun an?“ – so fragt Bob Dylan in seinem vielleicht berühmtesten Song. „Like a Rolling Stone“ – dieser Meilenstein der Rock-Geschichte wurde vor 55 Jahren im Juli 1965 veröffentlicht. Wie fühlt es sich an, eben noch schick und gut betucht zu shoppen und nun plötzlich besorgt zu sein, überhaupt über die Runden zu kommen. Eben noch blickte da jemand arrogant und spöttelnd auf andere herab und ist nun selbst ganz unten angekommen.
Das Leben kann einen durchschütteln, wie das Geschehen in diesem Jahr viele durchgeschüttelt hat. Eine gesunde Demut, die nicht duckmäusrig ist, aber dankbar und auch etwas bescheiden – die kann da helfen. Demut – ist das nicht Ängstlichkeit und fehlende Ich-Stärke? Nein, gesunde Demut ist ein Gespür dafür, dass man sich Glück und Segen nicht verdienen kann. Und Demut ist der Sinn dafür, dass niemand einfach „Seines eigenen Glückes Schmied“ ist. „Na, wie fühlt sich das nun an?“ – lasse ich mich von Bob Dylan fragen. Wie fühlt sich das an, wenn Du andere ansiehst. Gönnst Du Ihnen, was sie haben? Bedrückt es Dich, wenn es jemand schlecht geht? Und: Wie fühlt sich für Dich der Wochenspruch dieser Woche an:

Gott widersteht dem Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade. (1. Petrus 5,5b)

 

Foto: Nahler / gemeindebrief.evangelisch.de

Input vom 07.08.2020 / Sebastian Schmidt, Pfarrer

Gestern vor 75 Jahren (6. August) wurde die Atombombe „Little Boy“ auf die japanische Stadt Hiroshima abgeworfen, am Sonntag (9. August) wird sich der Abwurf der Atombombe auf Nagasaki zum 75. Mal jähren. Unvorstellbar viele Menschen starben dadurch mit einem Mal, nochmal schrecklich viele an den Folgen. Wie auch im Blick auf andere grauenvolle Ereignisse der Menschheitsgeschichte ist es in unserer Verantwortung, dieses Versagen von Menschlichkeit gemeinsam zu erinnern – auch 2020 in Niederpleis und Mülldorf. Nicht darum, um über Schuldfragen zu grübeln, sondern um die vielen tausend Opfer zu würdigen. Erinnern Sie doch eine Person, die sie an diesem Wochenende treffen, an jenes traurige Jubiläum. Halten Sie einige Sekunden miteinander Stille aus.

Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen. (Matthäus 5,9) Gott möge uns Zukunft und Frieden schenken, indem er uns daran hindert, zu vergessen. Amen.

 

Input vom 29.07.2020 / Peter Tews, Presbyter

Wer kennt ihn nicht, den Begriff „Lock-down“. Angesichts der Schrecken einer weltweiten Pandemie ist der Begriff in aller Munde. Ganze Gesellschaften werden heruntergefahren. Was ist mit mir, mit uns. Erleben wir nicht auch so etwas wie eine Schockstarre, wenn uns persönliche Katastrophen heimsuchen. Ja, im Krieg, da gab es so etwas, wenn ganze Städte in Schutt und Asche lagen – oder wie in Sodom und Gomorrha.

Individuelle Verletzungen wie Krankheit, Verlust, Scheidung und damit verbunden die Abkehr der Kinder von einem Elternteil treffen unser Innerstes. Der Schmerz darüber ist stark, die Seele oder ein Teil davon erstarrt. Teile der Seele werden zu Stein und wiegen auch so schwer. So wie es die Erzählung über Lots Frau berichtet (1. Mose 19; 26). Auf der Flucht läßt sie ihr ganzes Leben zurück. Sie blickt zurück und das Ausmaß des Schreckens ist so groß, dass sie erstarrt, zur Salzsäule wird.

Die Erlösung aus der Erstarrung ist oftmals ein langer Prozess, der begleitet wird von Menschen, aber auch von Gott. ER begleitet uns, wenn wir uns mit dem Erlebten auseinandersetzen. Leid, welches wir vielleicht noch niemandem anvertraut haben, ER kennt es; ER hält den Schmerz mit uns aus und stärkt uns auf dem Weg der Heilung.

Gott ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind, und hilft denen, die ein zerschlagenes Gemüt haben.“ (Ps 34, 19)

 

Foto: AbsolutVision / Pixabay

Input vom 15.07.2020 / Peter Tews, Presbyter

In Psalm 42 fragt sich der Psalmbeter: Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Oft stellt sich diese Unruhe ein, dabei möchten wir doch alle zur Ruhe kommen. Beunruhigend sind leidvolle Erfahrungen, manche wirken ein ganzes Leben lang. Sorgen um Krankheiten, die nächste Corona-Welle, Beleidigungen, Misstrauen, Misserfolge – all das raubt die Ruhe, manchmal sogar die Nachtruhe. Endlich Rentner, wir aber sprechen vom „Unruhestand“ statt vom Ruhestand.
Ruhe bedeutet nicht „Nichtstun“, sondern zufrieden in sich ruhen. Gott hat uns den Ruhetag mit dem dritten der Zehn Gebote aufgegeben, weil wir ihn brauchen. Dieser Ruhetag ist ein Tag für die Beziehungspflege zu Gott; Zeit, sein Wort zu hören, Zeit für Gebet und Lobgesang. Es tut gut, von Gott angenommen zu sein, ohne die Unruhen, die Mühen und Unwägbarkeiten des Lebens zu leugnen. In Psalm 116, 7 lesen wir: „Sei nun wieder zufrieden, meine Seele; denn der HERR tut dir Gutes.“

 

Foto: Peter Tews

Input vom 06.07.2020 / Peter Tews, Presbyter

Am seidenen Faden – was da dranhängt, ist in Gefahr. In einer Zeit, in der Vieles undurchsichtig und bedrohlich ist, stellt sich das Gefühl öfter ein: Das hängt doch am seidenen Faden, das Klima, der Ausgang der Corona-Pandemie, die Versorgung im Rentenalter oder bei Krankheit und noch mehr. So ein Gefühl von Unsicherheit kann wie ein Fluch sein, der einen Menschen ängstigt und lähmt. Im 5. Buch Mose heißt es dann auch in einem Absatz, der das Leben unter einem Fluch beschreibt: „Ständig wird euer Leben am seidenen Faden hängen. Nie fühlt ihr euch sicher, sondern Tag und Nacht habt ihr Todesangst.“ (5. Mose 28, 66 (HfA)).

Der Blick in die Welt bereitet Sorge, aber muss uns nicht verunsichern. Ich denke an die Geschichte Jesu vom verlorenen Sohn (Lukas 15). Der hatte durch ein maßloses und selbstgerechtes Leben alles verbraucht, was er hatte. Der seidene Faden war bis aufs Äußerste angespannt. Doch: Er erkannte seine Fehler und vertraute darauf, dass der Vater in wieder aufnehmen würde. Und so erzählt es Jesus dann auch. Wir leben nicht unter einem Fluch, wir leben hoffnungsvoll unsere Tage. Im Vertrauen darauf, dass wir Menschen durch Einsicht lernen, einander helfen, miteinander neue Wege suchen. Sollte ein Faden reißen, ist da eine Hand, die uns hält.

 

Foto: Katja Dirks

Input vom 01.07.2020 / Katja Dirks, Presbyterin

“Darum ließ er das Volk einen Umweg machen, den Weg durch die Wüste zum Schilfmeer. Und die Israeliten zogen wohlgeordnet aus Ägyptenland.” (2.Mose 13, 18)

Nach dem Auszug aus Ägypten führte Gott die Israeliten nicht über den direkten Weg. Er leitete sie um das Land der Philister herum, da dort Krieg herrschte. Dieser Umweg war damals eine weise Entscheidung, die viel Leid erspart hat.
Heute sind Umwege nicht gerne gesehen. Man ärgert sich über verlorene Zeit und fühlt sich ausgebremst. Menschen, die Umwege in ihrer Biografie aufweisen, müssen sich oft dafür rechtfertigen.
Aber warum eigentlich? Ein Umweg beinhaltet die Chance, etwas Neues zu entdecken. Wer einen Umweg nimmt, erhält manchmal erst dadurch die Chance, sein Ziel zu erreichen und kommt mit einem größeren Erfahrungsschatz an. Und gelegentlich finden wir auf einem Umweg eine neue Abzweigung und ein neues Ziel. Wir müssen uns nur trauen, weiterzugehen und den Weg anzunehmen.

Guter Gott, die Wege unseres Lebens sind oft nicht gerade. Sei bei uns, wenn wir in einer Biegung nicht mehr sehen, wie es weitergeht, sei bei uns, wenn wir uns an einer Weggabel entscheiden müssen und schenke uns das Vertrauen, dass wir am Ende unser Ziel erreichen.

 

 

Foto: Katja Dirks

Input vom 22.06.2020 / Katja Dirks, Presbyterin

„Behandle einen Sklaven nicht schlecht, der treu arbeitet, und auch einen Tagelöhner nicht, der sein Bestes gibt.“ (Jesus Sirach 7, 20)

Die Worte aus Jesus Sirach sollten uns heute veraltet vorkommen. Sklaven halten wir keine und Tagelöhner sind bei uns die Ausnahme. Oder? Wir lesen bestürzt von einem Fleischzerlegebetrieb, bei dem über 1000 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet wurden und dass die Arbeiter in der Fleischindustrie in menschenunwürdigen Unterkünften hausen müssen. In kleinen, völlig überfüllten Wohnungen oder Baracken, ohne die Möglichkeit, Abstands- oder Hygieneregeln einhalten zu können. Diese Menschen, denen wir die Verarbeitung unserer Nahrung in die Hände legen, werden ausgebeutet und ihre Gesundheit scheint erst dann eine Rolle zu spielen, wenn Schulen und Kindergärten in ihrem Umfeld wieder geschlossen werden müssen.

„Behandle einen Sklaven nicht schlecht“ – wir nennen ArbeiterInnen in prekären Verhältnissen nicht Sklaven, wir nennen sie ZerlegerIn, ErntehelferIn, PflegerIn oder Haushaltshilfe. Ohne diese Menschen würde vieles in diesem Land nicht funktionieren. Wir sollten sie ausgesprochen gut behandeln.

Guter Gott, bitte halte Deine Hand schützend über Menschen, die ausgebeutet werden und gebe uns allen die Einsicht, dass Profitgier nicht über Menschenwürde stehen darf. Amen.

 

Foto: Pixabay / AnnaER

Input vom 05.06.2020 / Peter Tews, Presbyter

Am Ende des Gottesdienstes erklingen immer wieder die alten, tröstlichen Segensworte. Aber es ist nicht der Pfarrer, der segnet, sondern Gott selbst. An der Stelle des Alten Testaments, aus dem der Segen stammt, heißt es: Gott sagt: „Denn ihr sollt meinen Namen auf die Israeliten legen, dass ich sie segne“ (4.Mose 6,27).

Mit Luther kann man jede der 3 Zeilen einer Erscheinungsweise Gottes zuordnen: „Der Herr segne dich und behüte dich“ verweist auf die Schöpfung durch Gott, den Vater. Er hat dich und alles um uns herum geschaffen; wird es behüten, bewahren und segnen. „Der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig.“ Das Angesicht, dass mich segnet, schaut zugewandt und liebevoll auf mich – gnädig. „Der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.“ Der segnende Gott arbeitet durch seinen Geist an uns, formt uns zur Gemeinschaft der Heiligen, zum Leib Christi, einer friedvollen Gemeinschaft.

Der HERR segne dich und behüte dich; der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden. (4. Mose 6, 24-26)

 

Foto: Pixabay / Marc Pascual

Input vom 26.05.2020 / Katja Dirks, Presbyterin

Die ersten Gottesdienste, die ersten Treffen mit Freunden und Familie, die ersten Schul- und Kitabesuche. Was noch vor wenigen Monaten normal war, erfüllt uns nun mit besonderer Freude. Frühere Selbstverständlichkeiten erscheinen in einem anderen Licht. Es ist beinahe so, wie nach einer langen Fastenzeit – die Speisen kommen einem viel geschmackvoller vor und man genießt sie mehr.

Für viele herrscht noch immer Unsicherheit. Arbeitsplätze sind bedroht und es ist schwierig, weiter als ein bis zwei Wochen in die Zukunft zu planen. Doch gerade dann sollten wir uns an den kleinen Freiheiten erfreuen, die jetzt möglich sind. Neue Kraft schöpfen, da wir nicht wissen, was noch auf uns zukommt. Egal, ob wir schon das Licht am Ende des Tunnels sehen oder nur einen Kerzenschein, der die Dunkelheit ein wenig vertreibt. Vielleicht schaffen wir es sogar, uns nach der Krise daran zu erinnern, dass unser Leben nicht bis ins Letzte planbar ist und dass wir den Moment, das Jetzt, auskosten sollten. Damit meine ich kein „höher, schneller, weiter“, damit meine ich das bewusste Wahrnehmen eines Lächelns, eines guten Gesprächs, eines Spaziergangs in der Sonne.

Guter Gott, danke für die kleinen Glücksmomente im Alltag, danke dafür, dass wir sie als solche erkennen. Bitte schenke den Menschen, deren Gedanken in einem dunklen Tunnel stecken ein Licht der Hoffnung.

 

Input vom 19.05.2020 / Presbyter Peter Tews

Frohen Mutes sind viele von uns am Silvester mit guten Vorsätzen ins neue Jahr gestartet. Ich blicke zurück; wie verliefen meine Wege. Waren sie anfangs noch gerade und überschaubar geplant, so sehe ich heute Irrwege, Sackgassen und völlig neue Aufgaben und Herausforderungen. Werde ich sie meistern? Werde ich gesund bleiben?

Viele ungelöste Fragen z.B. im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und den Folgen. Ein Stochern im Nebel, welche Statistik ist glaubhaft, der Bereich Forschung arbeitet rund um die Uhr und gegen die Zeit. In solchen Zeiten brauche ich einen Kompass, der mir Orientierung gibt und den richtigen Weg weist.

Mit der Bibel haben wir ein sicheres Navigationsgerät und der Glaube ist unser innerer Kompass. Auch wenn Widrigkeiten heftig an der Kompassnadel zerren, bringen wir sie immer wieder ins Lot – durch Zusammenhalt im Glauben, in Gesprächen, mit gegenseitiger Hilfe und Fürbittengebete. Zuversicht gibt mir die Gewissheit, dass selbst Jesus für uns gebetet hat. Allen gilt die Zusage „Ich habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre“ (Lk 22, 32).

Gott, ich bitte dich,
öffne unsere Augen, damit wir den anderen sehen,
öffne unsere Ohren , damit wir den anderen zuhören,
lass unsere Füße nicht müde werden, um auf den anderen zuzugehen,
stärke unsere Hände, um sie den anderen zu reichen. Amen.

 

 

Foto: Gemeindebrief.evangelisch

Input vom 15.05.2020 / Claudia Giernoth, Prädikantin

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat. (Psalm 121, 1+2)

Das Leben, ja, es scheint manchmal so wie ein großer Berg, der vor uns sich auftürmt und wir wissen nicht, wie wir diesen Berg besteigen sollen. So viele Veränderungen, so viele Ängste und Unsicherheiten bestimmen im Moment unser Leben. Doch ich blicke nach oben und ich erinnere mich an den, der schon immer da war und das Leben in seinen Händen hält. Gott, mein Vater, ER ist meine Hilfe. ER, der den Himmel und die Erde gemacht hat, ist da. ER ist unsere Hoffnung in allen Zeiten und allen Nöten. Wir sind eingeladen zu vertrauen. Wir sind nicht allein. Unser Glaube trägt uns durch alle Gezeiten. Gott selbst ist es, der uns ermutigt, kräftigt und uns über den Berg hilft. Machen wir uns auf, neu zu vertrauen und mutig unseren Glauben zu leben.

Gott, komm bitte in unser Leben. Beuge dich zu uns hinab und schenke uns Vertrauen in dein Wort, deine Liebe und deine Kraft. Löse du alles auf, was uns verzweifeln lässt. Gib uns den Mut für den nächsten Schritt. Und wenn der Berg noch so hoch ist, lass uns daran festhalten, dass von dir alle Hilfe kommt. Amen.

 

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Input vom 13.05.2020 / Katja Dirks, Presbyterin

Ich, Jahrgang 1974, bin in einem Land aufgewachsen, in dem es ein Grundgesetz gibt, das uns Grundrechte garantiert. Ich kenne keine Zeit ohne diese Rechte. Ich musste sie nicht erkämpfen, sie waren immer da. Jetzt sehe ich Menschen, die gegen den Staat kämpfen, der mir diese Grundrechte zusichert. Menschen, die aufgrund diffuser Ängste und beängstigender Verschwörungstheorien auf die Straßen gehen, jede Vorsicht fallen lassen und ohne Schutz und Abstand demonstrieren. In Art. 8, Abs. 1 des Grundgesetzes steht: „Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln.“  Friedlich und ohne Waffen. Und dennoch sehe ich, wie einige dieser Menschen Journalisten verprügeln und gewaltsam gegen Polizisten vorgehen. Das macht mir Angst.
Warum achten Menschen, die auf ihren Rechten pochen nicht selbst diese Rechte? Pressefreiheit ist durch das Grundgesetz geschützt. „Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.“ Jede menschliche Gemeinschaft – das bezieht sich auf uns alle. Auf die, die jetzt demonstrieren und auf die Gesetzeshüter, die dem gegenüberstehen. Lasst uns von denen, die jetzt versuchen durch das Schüren von Angst Aufruhr zu erregen und Spaltung zu ernten, die Einhaltung der Grundrechte fordern, die sie zu beschützen vorgeben.

Guter Gott, wir Menschen haben in dieser Krise Angst. Wir wissen nicht, was noch auf uns zukommt und wann wir unser normales Leben zurückbekommen.  Bitte hilf uns, dass wir in unserer Angst nicht das Falsche tun. Bitte lass uns erkennen, wer unsere Sorgen für seine Zwecke ausnutzen möchte und gib uns die Weitsicht, richtige Entscheidungen zu treffen.

 

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Input vom 12.05.2020 / Britta Bongartz, Pfarrerin

Was ist das für ein Frühjahr?! Ein Virus bremst unser Land, unseren Kontinent, ja, die ganze Welt aus. Kinder dürfen nicht miteinander spielen, Erwachsenen müssen vielfach von zu Hause arbeiten, die wirtschaftliche Situation löst in vielen Existenzängste aus. Immerhin: zumindest das Wetter ist herrlich: Sonnenschein, wunderbar warme Tage schon im April – wenigstens in die Natur können wir gehen, wenn schon alles andere geschlossen hat. Doch auf den zweiten Blick ist auch hier längst nicht alles in Ordnung: denn es ist viel zu warm, viel zu trocken und nicht nur die Landwirte machen sich Sorgen um die Ernteerträge. Bei Wanderungen sehe ich große Flächen toter Bäume in den Wäldern um uns herum.
Was ist das für ein Frühjahr?! Statt purer Lebensfreude und einem Gefühl grenzenloser Lebendigkeit keimen Zukunftsangst und Unruhe in mir auf. Doch dann gibt es Anfang Mai endlich an ein paar Tagen Aprilwetter mit Regen. Nicht viel, nicht genug. Aber: An einem Nachmittag entdecke ich einen riesigen Regenbogen über dem Paul-Gerhardt-Haus, der die Erde mit dem Himmel verbindet und allen Sorgen und Ängsten entgegensteht. Ein Regenbogen, der mich daran erinnert und einstimmen lässt in ein Lied:

“Vertraut den neuen Wegen und wandert in die Zeit! Gott will, dass ihr ein Segen für seine Erde seid.
Der uns in frühen Zeiten das Leben eingehaucht, der wird uns dahin leiten, wo er uns will und braucht.”
(Klaus-Peter-Hertzsch, Evangelisches Gesangbuch 395)

 

Foto: Pixabay, Anja#helpinghands

Input vom 05.05.2020 / Katja Dirks, Presbyterin

“Wie ist die Welt so stille, / und in der Dämmrung Hülle / so traulich und so hold! / Als eine stille Kammer, / wo ihr des Tages Jammer / verschlafen und vergessen sollt.”

In der Coronakrise wird das „Abendlied“ von Matthias Claudius oft gesungen, es steht für Zusammenhalt, Gemeinschaft und Hoffnung. Einige Strophen des Liedes haben wir abends immer unseren Kindern vorgesungen, abwechselnd mit „Guten Abend, gut Nacht“. Abendlieder geben Kindern ein gutes Gefühl des behütet seins. Nähe, Wärme und Liebe werden durch sie zum Ausdruck gebracht. Und was immer die kleinen Seelen auch den Tag über beschäftigt hat, ein Abendlied steht für das Versprechen „Morgen ist alles wieder gut“. Wir Erwachsenen wissen, dass dieses Versprechen nicht immer gehalten werden kann. Der Morgen hält meist die gleichen Probleme bereit wir der Abend davor. Und „verschlafen und vergessen“ führt selten zu einer Lösung. Und doch gibt es Krisen, bei denen uns nichts anderes übrig bleibt, als auf den nächsten Morgen zu warten. Und den danach. Und den Folgenden. Solange, bis es uns besser geht. Trauer ist eine tiefe Krise, bei der nur Zeit hilft. Wut muss erst einmal abklingen, bevor eine Aussprache möglich ist. Liebeskummer heilt nur sehr langsam. Krankheit kann uns gar die Aussicht auf einen besseren Morgen verwehren. Hier sind „verschlafen und vergessen“ ein Segen, eine Erleichterung für ein paar Stunden.

Guter Gott, bitte schenke uns die Erkenntnis, wann ein Problem mit Kampfgeist und wann mit Langmut angegangen werden muss. Und bitte sei bei uns, wenn uns keine Lösung gegeben wird, wenn wir das Schicksal zu ertragen haben. Sei du uns der Morgen, auf den wir vertrauen können, in dem alles gut wird.

 

Foto: Katja Dirks

Input vom 28.04.2020 / Katja Dirks, Presbyterin

Alles neu macht der Mai – so lautet ein altes Sprichwort. Dabei wollen wir ja gar kein „Neu“. Wir wollen „Alt“. Wobei dieses „Alt“ ja auch nur die Zeit von vor zwei Monaten meint. Jetzt heißt es seit März „Geduld haben“. Geduld mussten auch die Israeliten haben, die Moses aus Ägypten heraus folgten. 40 Jahre führte Mose sie durch die Wüste. Und als das Ende des Weges erreicht war, durfte er selbst nur einen Blick in das gelobte Land werfen. So wie viele ältere Menschen nun nur aus der Ferne einen Blick auf ihre Familie werfen können oder Kinder einen wehmütigen Blick auf den abgesperrten Spielplatz.
Die Israeliten selbst waren leider nicht so geduldig wie ihr Wegführer und wurden dafür bestraft. Wie geduldig sind wir heute? Und würden wir für Ungeduld bestraft? Letzteres wissen wir leider nicht. Ab Mai gelten neue Lockerungen. Gottesdienste wären offiziell wieder möglich. Die Frage ist, wie gehen wir damit um? Ein „so wie vorher“ scheidet derzeit noch aus. Es gibt immer noch kein Heilmittel für Covid 19. Daher lasst uns weiterhin geduldig bleiben. Es wird keine 40 Jahre dauern.

Guter Gott, wir vermissen unser freies, offenes gesellschaftliches Leben. Wir vermissen unsere Familien und Freunde. Wir möchten in Deinem Namen Gottesdienst feiern und menschliche Nähe wieder zulassen. Und doch wollen wir niemanden durch ein zu schnelles Handeln gefährden. Bitte schenke uns Geduld und Weitsicht. Stütze die, die einsam sind und sei ihnen nahe. Amen.

 

 

Foto: jplenio / Pixabay

Input vom 21.04.2020 / Claudia Giernoth, Prädikantin

“Und ob ich schon wanderte im finsteren Tag, fürchte ich kein Unglück, dein Stecken und Stab trösten mich.” (Psalm 23,4)

 Der 4. Vers des 23. Psalms – Worte des Vertrauens und der Zuversicht und in diesen Wochen brauchen wir das ganz dringend: Vertrauen, Zuversicht und Ausblick, dass es irgendwann wieder leichter wird. Die gute Nachricht: Wir sind nicht allein. Der Beter des Psalm lebt im Vertrauen, er fürchtet kein Unglück. Denn Gott selbst tröstet. Wir sind in der österlichen Zeit und wir haben uns zugerufen „Der Herr ist auferstanden, ER ist wahrhaftig auferstanden“. Damit stimmen wir ein in den Glauben und in das Vertrauen, dass Gott immer da ist. Jesus Christus ist durch das Dunkel hindurch gegangen. Für uns. Nicht nur damit wir leben, sondern damit wir sehen, dass das Schwere zu überwinden ist, in und durch die Kraft des Glaubens. Wir sind gehalten, getragen und werden immer wieder neu aufgerichtet. Und das finstere Tal wird überwindbar, weil Jesus es überwinden hat und weil wir mit IHM dadurch gehen ins Vertrauen an den Vater, der uns tröstet, der uns neue Kraft schenkt, der uns das Licht in der Finsternis schenkt. Mit seinem Licht verliert alle Angst ihre Macht. Mit seinem Licht können wir weitergehen und füreinander Sorge tragen und füreinander beten. Bleiben Sie gesegnet und behütet im Namen unseres Gottes. Amen.

 

 

 

Foto: PublicDomainPictures / 17907 / pixabay

Input vom 17.04.2020 / Sebastian Schmidt, Pfarrer

“Wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.” (Matthäus 18,20)

Weiterhin ist es so: Zwei Personen können sich treffen, drei Personen wären derzeit eine*r zu viel. Das Jesus-Wort von den 2 oder 3 liegt da nahe. Ich glaube, es geht hier darum: Was für mich wichtig ist, das teile ich mit anderen. Und was andere mir sagen, darüber denke ich eine Weile lang nach. Glauben funktioniert auch so. Es braucht immer wieder Anstöße, die mir zeigen, wie sich mein Christ-Sein gerade in meinem Leben widerspiegeln kann. Da braucht es eine*n oder zwei oder mehr andere, mit denen ich im Gespräch bin, Glauben teile. Das geht am besten direkt beieinander. Das geht aber auch anders. Es ist schön, dass viele Menschen aus der Gemeinde diese Website nutzen. Sie sind auf dieser Seite nicht allein. Ganz oft sind da mehrere zugleich, auch wenn wir uns nicht direkt bemerken. Und Christus ist mitten dabei.

Guter Gott, Du bist ganz mit uns verbunden – Du willst es so. Das können wir spüren, auch wenn wir allein am PC sitzen und am Smartphone scrollen. Wir klicken, wir lesen, und Du bist nah. Sei doch gerade denen nah, die nicht besucht werden können. Sie doch gerade denen nahe, die nicht getröstet werden können. Sei doch gerade denen nach, die nicht wissen, wie man sich in Gemeinschaft hineinklickt. Amen.     

 

 

Foto: Gerhard Gellinger / Pixabay

Input vom 01.04.2020 / Sebastian Schmidt, Pfarrer

„Ist da draußen jemand?“ – so schallt es auf Englisch aus der kleinen Bluethooth-Box auf dem Tisch. Es ist wieder Musik-Quiz. Die Kids wissen Bescheid: „Das ist der Boss“. Genau, das ist Bruce Springsteen mit seiner Rocknummer „Radio Nowhere“ (Youtube: Springsteen + Radio Nowhere). Ich brauch den Rhythmus, die Gitarren, die Durms – so singt Springsteen.
Musik hilft. Wie bei einer langen Autofahrt. Man muss da durch. Das Ziel ist noch weit weg. Also: Musik an. Einfach mitsingen und feiern. Dann kommt die Gelassenheit und der Groove wieder. „Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder.“ (Psalm 98,1)

Guter Gott, Du steckst in meinem Leben. Wenn Musik um mich ist, werde ich lebendig. Und die Freude und der Mut, der dann in mir groß wird – da drin bist Du. Du belebst mich durch neue Lieder, andere Songs, Rockkracher und melancholische Melodien. Sei Du wie ein Bluetooth-Kopfhörer voller Melodie und Rhythmus für all die, die gerade mit all Ihrer Kraft und Gesundheit für andere da sind. Sei Du wie ein innerer Jubel und erfülle all die, die traurig und bedrückt sind. Amen.

 

 

Foto: K. Dirks

Input vom 29.03.2020 / Katja Dirks, Presbyterin 

Einfach mal losfliegen, schauen wo es den meisten Nektar gibt und mit reicher Beute weitersummen. Kein Schlangestehen, kein Ärger über Hamsterkäufer. Biene müsste man sein.

Obwohl – so einfach ist es ja dann doch nicht. Wir sehen das Schöne in den Blumen, wir erfreuen uns an ihren Farben und ihrem Duft. Eine Biene kann sich nicht bewusst darüber freuen, sie folgt einfach ihrem Instinkt. Die Freude an den kleinen Dingen, an Blumen, summenden Insekten, Vogelgezwitscher, Musik – diese Freude ist uns Menschen vorbehalten.

Guter Gott, gib denen, die jetzt einsam sind, die Fähigkeit ihre kleinen, persönlichen Alltagsfreuden zu entdecken und sich daran aufzurichten. Schenke denen, die Angst um sich und andere haben Vertrauen und Zuversicht und gib denen, die sich für das Wohlergehen anderer einsetzen, die Kraft, diese anstrengende Zeit durchzustehen. So, wie du die Bienen mit Nektar versorgst, versorge auch uns mit dem, was wir brauchen. Amen.

 

 

 

Foto: Pixabay

Input vom 26.03.2020 / Sebastian Schmidt, Pfarrer

“Blackbird” – Eine kleine Song-Perle ist dieses kurze Lied vom Weißen Album der Beatles. Es besingt den kleinen schwarzen Vogel, der wieder fliegen lernt. Der verletzte Flügel schmerzt nicht mehr so. Er fliegt nicht mehr ganz so schnell wie zuvor, aber er schafft es. Stimme und Gitarre sind zu hören; die Aufnahme könnte aus einem Quarantäne-Wohnzimmer stammen. Und am Ende fliegen und tanzen die Töne wirklich. (Beatles: Blackbird; Hörbar über YouTube.com). Denke ich an jenen kleinen schwarzen Vogel, denke ich auch an einen Bibelvers, der mir lieb ist:

Jesaja schreibt über Gott: „Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. In Treue trägt er das Recht hinaus.“ (Jes 42,3).

Guter Gott, wie im Käfig müssen in diesen Tagen viel von uns leben. Da fällt es der Seele nicht leicht, der strahlenden Sonne befreit entgegen zu flattern. Und da sind viele Menschen, die mit all ihrer Kraft helfen, kranken Menschen beizustehen und schwache Menschen zu stützen. Gib Ihnen Recht, guter Gott, gib Ihrer Mühe und Ihrer Liebe Recht! Hilf Du, dass Zusammenhalt und Vertrauen uns dahin bringen, dass wir unsere Freiheit wiederfinden und genießen wie die Vögel im Frühling. Amen.

 

 

 

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Input vom 23.03.2020 / Britta Bongartz, Pfarrerin

Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer, so würde auch dort deine Hand mich führen und deine Rechte mich halten. (Psalm 139)

Wenn du, Gott, selbst dort bist – um wie viel mehr bist du auch jetzt hier: In den Wohnungen der Menschen, die nicht nach draußen dürfen. Bei den Menschen in Pflegeheimen und Krankenhäusern, die so gern Besuch bekämen. Bei den Pflegekräften und Ärzten, die unter großer Anspannung stehen und all ihre Kraft investieren. Du bist da. Denn Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir und über allen. Danke! Amen!