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aus der Kirchengemeinde

Adventskalender 2020

Herzlich willkommen zu unserem Adventskalender 2020. Hier finden sie ab dem 1. Dezember jeden Tag einen neuen Beitrag. Dabei werden sich ganz unterschiedliche Dinge hinter den Türchen verstecken. Nachdenkliches, Spiele, Bilder und Geschichten für Kinder. Hier ist für jeden was dabei.


„Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt.“Jesaja 60, 1

 

„Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.“ (Joh 1. 14)

 

Mit den obigen Worten wird die Geburt Jesus knapp und mit ganz anderen Worten beschrieben. Zu den Menschen, die Jesus von Angesicht zu Angesicht erleben konnten, gehörten die drei Weisen aus dem Morgenland. Wir lesen bei Matthäus: „Und siehe, der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, ging vor ihnen her, bis er über dem Ort stand, wo das Kindlein war. Als sie den Stern sahen, wurden sie hocherfreut und gingen in das Haus und fanden das Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und fielen nieder und beteten es an und taten ihre Schätze auf und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe.“ (Mt 2, 9b-11). Danach zogen sie auf einem anderen Wege wieder in ihr Land.

 

Es gibt einige Deutungsmöglichkeiten zu den drei mitgebrachten Geschenken. Da sie wertvoll waren, wurden aus drei Weisen in dieser Geschichte später drei Könige. Gold als Zeichen der Huldigung eines Königs; Weihrauch als Opfergabe für Reinigung, Verehrung und Anbetung;  Myrrhe (auch verwendet zur Einbalsamierung von Leichen) als Zeichen für Selbstbeherrschung und Reinheit, vielleicht sogar schon ein Hinweis auf Jesus Tod.

 

Es kamen auch die Hirten, von Geschenken wurde nichts erwähnt. Ich schließe mich der Deutung von Anselm Grün an. Er schreibt: „Oder aber die Gaben sind Bilder der Gaben, die wir Jesus darbringen sollen. Gold verweist dann auf unsere Liebe, Weihrauch auf unsere Sehnsucht und Myrrhe auf unsere Schmerzen, auf die Wunden, die wir mit uns tragen. Wir brauchen keine Leistung zu erbringen, sondern sollen an die Krippe bringen, was wir immer bei uns haben: unsere Liebe, unsere Sehnsucht und unsere Wunden.“

 

So auch die Hirten, sie kamen an die Krippe mit dem, was sie immer dabei haben. Liebe, die nicht fordert, Sehnsucht nach Frieden und Heilung für unsere Wunden. Sie konnten erfahren, dass die Ankündigungen der Engel wahr sind und dass es keinen Haken gibt, der Angst macht und die große Freude trübt. „Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.“ (Lk 2, 20).

 

Wir waren keine Zeitzeugen aber „selig sind, die nicht sehen und doch glauben“ (Joh 20, 29).

Glauben heißt vertrauen und darum:

Nehmen wir ohne Angst dieses unglaubliche Geschenk an.

 

Das Team online-Adventskalender wünscht Ihnen allen

ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest.

 

 


 

Im Adventskalender versteckt sich heute die Weihnachtsgeschichte einmal anders erzählt. Das Video stammt von Vikarinnen und Vikaren aus dem Kurs unseres Vikars Simon Puschke.

 

 


 

 

Heute gibt es noch einmal ein Spiel.

hier kann man es als PDF herunterladen

 


Bethlehem. Ein schillernder Name. Eigentlich wäre ich im Mai in Bethlehem gewesen, in dieser Kleinstadt im Westjordanland. Sie liegt im palästinensischen Gebiet. Eigentlich hätte ich die Geburtskirche Jesu und sicher auch das Grab Rachels – der Frau Jakobs – besucht. Eigentlich. Aber eigentlich würde ja auch keine Pandemie grassieren. Corona hat durch die Reisepläne einen Strich gemacht.

Turm der Geburtskirche in Bethlehem / Foto: pixabay / neufal54

Was hätte ich in Bethlehem gesehen? Ich hätte diesen sonderbaren Ort besucht, der als Geburtsstätte Jesu verehrt wird. Das muss man sich mal vorstellen: Wirklich an dem Ort sein, an dem die Weihnachtsgeschichte vor sich gegangen sein soll. Die Hügel sehen, auf denen die Schafe der Hirten grasten… Jedoch: Das Jesus hier wirklich geboren wurde, kann ich mir nicht vorstellen. Diejenigen, die die biblische Geburtsgeschichte Jesu schufen, erinnerten sich an die Verheißungen des Alten Testaments. Aus der Stadt des großen König Davids musste doch auch der neue Messias, musste Jesus kommen. „Und du, Bethlehem Efrata, die du klein bist unter den Tausenden in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei, dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist.“ (Micha 5,1) Jesus galt als Davidssohn, als Nachkomme Davids, vielleicht sogar schon zu seinen Lebzeiten. Die Geburt in Bethlehem macht Sinn, aber historisch ist sie sicher nicht. Und doch hätte es sich bestimmt besonders angefühlt, an diesem Ort zu sein. Wie schön wäre es, der Glaube hätte etwas zum Anfassen und Begreifen… Aber so etwas gibt es eben nicht – sagt der Protestant in mir ganz nüchtern. Wohl aber manches, an dem man sich kurz Festhalten kann. Wie eben dieser mythische Ort.

Zwischen Bethlehem und Jerusalem liegt eine Mauer, die Israel und das Gebiet der Palästinenser voneinander trennt. Keine einfache Situation. Juden, Muslime, Christen – alle sind sie in Bethlehem. Hier sollte Frieden und miteinander zu Hause sein und immer wieder geboren werden. Hier muss es immer wieder Weihnachten werden – und die Hoffnung auf einen Neuanfang.

Haben Sie noch einen Moment? Reisen Sie doch mal per Internet nach Bethlehem. Zum Beispiel über den Artikel bei Wikipedia. Eine echte Reise ist ja leider derzeit nicht möglich…

 


Hallo alle zusammen. Ich möchte euch von einem merkwürdigen Traum erzählen, den ich vor ein paar Nächten hatte. In dem Traum stand ich vor unserer Krippe im Wohnzimmer und hörte auf einmal, wie die Krippenfiguren miteinander sprachen:

„Ich bin der Wichtigste und der schönste von euch allen, ich habe die Weisen hergeführt, ohne mich hätte das Christuskind keine Geschenke bekommen!“ Der Stern, der immer ein paar Zentimeter über unserer Krippe hängt, leuchtet golden und sah irgendwie stolz aus. „Wir sind die Weisen aus dem Morgenland, wir beobachten den ganzen Sternenhimmel, wir kennen uns mit Karten und Himmelsrichtungen aus. Wir hätten die Krippe auch ohne dich gefunden. Es waren ja sowieso jede Menge Leute auf dem Weg in dieses überfüllte Bethlehem. Und die Geschenke bekommt das Kindlein auch nur, weil wir sie gekauft haben. Wir sind somit die wichtigsten hier!“ Empörung breitet sich unter den weitgereisten Königen aus und sie schauen vorwurfsvoll auf den Stern, der daraufhin versucht, noch heller zu leuchten. „Ihr mögt reich sein und edel gekleidet, aber uns, uns hat ein Engel hierhergeführt. Uns einfache Hirten. Ein echter Engel, nicht einfach bloß ein Stern. Wir sind also das, was sich der Herr für dieses Baby wünscht.“ Die Hirten stützen sich hoch aufgerichtet auf ihre Hirtenstäbe und schauen herausfordernd zu den weisen Königen herüber. Nun räuspert sich Joseph und nimmt Maria in den Arm. „Wir haben den beschwerlichen Weg von Nazareth nach Bethlehem auf uns genommen. Ich habe Maria treu begleitet und sie hat dem kleinen Jesus das Leben geschenkt.“ „Ja,“ pflichtet Maria ihm bei, „mir hat ein Engel die Schwangerschaft verkündet und ohne mich wäre das Kind nicht geboren worden. Ohne Joseph hätte ich die weite Reise hierher nicht gemacht und ihr könntet dem Kind nicht eure Ehre hier in Bethlehem erweisen. Ihr seid alle bloß unseretwegen hier.“

Alle schweigen. Wer will schon einer frisch gebackenen Mutter widersprechen? Noch dazu einer so Bedeutenden. In die Stille hinein wage ich es, eine Frage zu stellen: „He, ihr da, Ochs und Esel, was ist denn mit euch, ihr liegt da hinten im Stroh und sagt gar nichts.“ „Ach, was gibt es da zu sagen?“ Gemütlich schluckt der Ochse einen Happen Heu herunter und blickt mich an. „Ich bin immer hier, es ist mein Stall. Und wenn es nötig ist, so wie heute, dann mache ich ein wenig Platz, überlasse dem Kleinen meine Futterkrippe und spende durch meine Anwesenheit ein wenig Wärme. Das macht mich nicht wichtig, wichtig ist nur meine Arbeit mit dem Pflug auf dem Feld.“ Der Esel kommt mit seiner weichen Nase ganz nah an das Kind heran und schaut ihm beim Schlafen zu. „Ich habe nichts besonderes gemacht. Ich habe Maria hierher getragen. Wären wir in Nazareth geblieben, hätte ich andere Lasten auf meinem Rücken gehabt, das ist nun mal meine Aufgabe. Ich bin nur froh, dass es dem Kleinen gut geht.“

Betreten schauen die übrigen Figuren auf den Boden. Sogar der Stern neigt sich ein wenig nach unten. „Entschuldigung,“ murmelt er. Nach und nach entschuldigen sich alle beieinander. Die Hirten packen Brot und Käse aus, die Könige kandierte Früchte und eine große, bunte Picknickdecke. Joseph steuert noch ein Paar Bissen aus dem Reisevorrat bei und Maria stimmt ein Lied an. Irgendwann sitzen alle unter dem Stern und erzählen sich Geschichten. Und das Jesuskind? Das lächelt einfach nur im Schlaf.

 

Alle Türchen von unserem Adventskalender gibt es hier zu sehen


 

 

Die Lösung gibt es hier zum runterladen.

 

 


 

 

Rezept für Kinderpunsch

Du brauchst:

  

– 3 Beutel von deinem Lieblings-Früchtetee

– 500 ml Apfel- oder Traubensaft

– 2 Zimtstangen

– 6-7 Nelken

– 50 g Zucker (weiß oder braun; du kannst auch eine Packung Vanillezucker dazutun)

– 1 Zitrone

– 1 Orange

 

 

 

 

Das musst du machen:

  1. Koche einen Liter Tee. In der Zeit kannst du schonmal die Orange waschen und in Scheiben schneiden und die Zitrone auspressen.

 

  1. Nimm die Teebeutel aus dem Tee. Schütte den Tee in einen Topf, falls du ihn nicht schon in einem gekocht hast.
  2. Gib Saft, Gewürze, Zucker, Zitronensaft und Orangenscheiben zum Tee.
  3. Lass alles 10 Minuten auf dem Herd ziehen. Der Punsch soll dabei heiß sein, aber nicht kochen.

 

 


„Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt.“Jesaja 60, 1

 

Hirten auf dem Feld, Aufbruch nach Bethlehem zur Krippe

 

Die Hirten hatten zweifellos den kürzesten Weg, aber auch die kürzeste Zeitspanne, um auf das wundersame Geschehen zu reagieren. Was passierte, erzählt Lukas (Lk 2, 8 ff): „Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.“

 

Warum ausgerechnet die Hirten? Der Stall in Bethlehem war vielleicht abgeschieden – doch nahe der Stadt. Aber aus allen Richtungen kamen Menschen; die Stadt war überfüllt und Maria und Josef waren sicherlich nicht die einzigen, die eine Bleibe suchten. Warum gerade die Hirten? Für mich ist dies schon der Hinweis auf Jesus als Hirte. So heißt es bei Joh 10 in Vers 11:“Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.“ Der Engel verkündigte den Hirten eine große Freude, die allem Volk widerfahren wird. Heute wissen wir, das diese große Freude das Evangelium ist.

Nun erscheinen auch die himmlischen Heerscharen oder wie es im Lied „Hört, der Engel helle Lieder“ (EG 54) heißt, die Engelchöre. In Strophe 3 singen sie: „Sie verkünden uns mit Schalle, dass der Erlöser nun erschien, dankbar singen sie heut alle / an diesem Fest und grüßen ihn.“

Und als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat (Lk2, 15). Nur neugierig oder schon überzeugt; erst die Ansprache eines Engels, dann unzählige Engel im Chor – nach solch einer beeindruckenden Szenerie kann man nicht anders, als nach Bethlehem zu gehen. Angst brauchten sie nicht haben, dass hat ihnen der Engel schon gesagt. Und es erwartet sie ein Kind, gewickelt in Windeln in einer Krippe liegend.

 

Unsere Lebenserfahrung spricht meist eine andere Sprache; schon oft wurden große Erwartungen geweckt und immer gab es irgendeinen Haken an der Sache. Die groß angekündigte Freude entpuppte sich bald schon als leere Worthülse. Diese Erfahrungen lehren uns Vorsicht, manchmal sogar Angst, eine große Freude anzunehmen. Daher beginnen auch viele Boten von Gott mit den Worten „Fürchte dich nicht.“ Die Freude, von der ich berichte, die kannst du ohne Vorbehalte und Abstriche annehmen. Ich denke, in diesem Sinne verließen die Hirten ihre Herden und gingen zum Stall nach Bethlehem.

 

 


Die Schafe und der verlorene Hirte

 

Die Sonne ging auf und alles war wie immer. Dachten die Schafe. Zuerst. Aber dann fiel ihnen auf, dass jemand fehlte. Ihr Hirte war nicht da. Er saß nicht auf dem kleinen Felsen und genoss die Morgensonne. Er saß nicht unter dem Baum im Schatten. Er ging nicht durch ihre Reihen um zu schauen, ob sie noch alle vollzählig waren.

„Wir müssen ihn suchen“, blökte der Leithammel und alle stimmten zu. Jedenfalls alle, die nicht gerade mit Gras fressen beschäftigt waren, was immerhin fast die Hälfte der Herde war. „Den Hirten sucht man nicht, der Hirte sucht uns!“ Ein kleines Lamm fasste in diesem Satz seine ganze bisherige Lebenserfahrung zusammen. Einige der anderen Schafe nickten zustimmend. „Dann ist es heute eben das erste Mal, dass ein Hirte gesucht wird. Wir suchen alle zusammen, damit niemand alleine bleibt.“ Alle bewunderten den Mut und die Klugheit ihres Leithammels und zogen los.

Sie suchten bei dem kleinen Unterstand, den er bei Regen so mochte. Sie suchten am Waldrand, wo die Brombeeren wuchsen .Sie suchten am Lagerfeuerplatz, wo er abends sein Essen kochte. Aber sie fanden ihn nicht. Schließlich liefen sie ein Stück des Weges zurück, über den er sie zum Weideplatz geführt hatte. Da stand an einer Wegkreuzung ein altes Holzkreuz aus dicken Eichenbalken. Und dort saß ihr Hirte, den Blick auf das Kreuz gerichtet. Die Ankunft seiner Herde bemerkte er nicht. Eine Weile saß er schweigend da und die Schafe verteilten sich um ihn herum. Einige fraßen Gras und vollendeten ihr Frühstück. Andere waren froh, dass die Suche ein Ende hatte und legten sich neben ihren Hirten.

Dieser fing schließlich an zu sprechen und klagte: „Herr, es ist so ungerecht, dass ich nur ein einfacher Hirte bin. David war Hirte und wurde zum König, den Hirten in Bethlehem erschien ein Engel und sie verkündeten die frohe Botschaft selbst du hast dich einen Hirten genannt und bist doch Gottes Sohn. Warum geschieht mir kein Wunder? Warum hüte ich bloß die Schafe? Warum schickst du mir keinen Engel und lässt mich etwas Besonderes verkünden?“ Die Schafe wunderten sich. Wer sollte ihm hier schon antworten? Was für ein Wunder? Ein paar blökten aufmunternd zu ihm rüber, aber er schien sie nicht zu hören.

Den ganzen Tag saß ihr Hirte da, sah und hörte sie nicht und klagte ein Leid, das sie nicht verstanden. Es war doch sonst immer so: Er brachte sie zu neuen Weiden, wenn die alten leergefressen waren, er machte nachts ein Feuer und passte auf, dass ihnen kein Raubtier zu nahe kam, er suchte sie, wenn sie der Meinung gewesen waren, dass die leckersten Kräuter außerhalb des Weideplatzes wuchsen. Manchmal spielte er auf seiner Flöte und das fanden sie schön.

Warum war er denn jetzt so ärgerlich? Er machte doch alles richtig. Die Schafe beschlossen, dass die Wiese um das Kreuz für heute ihre Weide sein sollte und fraßen sich erst einmal satt. Dann schliefen sie eine Weile. Dann fraßen sie wieder etwas und schließlich wurde es Abend. Ihr Hirte saß immer noch vor dem Kreuz und sah sehr müde aus. Da bildeten die Schafe einen Kreis um ihn, ganz nahe, um ihn zu wärmen und schliefen ein.

Morgens, ganz früh mit den ersten Sonnenstrahlen, wachte der Hirte auf und sah sich zum ersten Mal seit er hier war bewusst um. Er sah die Schafe, die um ihn herum lagen. Einige wurden gerade wach und sahen ihn neugierig an. Die Sonne schien durch den Frühnebel und ihre Strahlen verwandelten die Tautropfen auf der Wiese in ein funkelndes Sternenmeer. Und da wusste er auf einmal, dass Gott ihm keine Antwort schuldig war. Es brauchte gar keine Engel und Wunder um ihn zu etwas Besonderem zu machen. Seine Herde hatte ihn gesucht. Weil sie ihn so wollte, wie er eben war. Sie hatten ihn gesucht, obwohl er sie allein gelassen hatte. Weil er trotz dieses einen Fehlers ein guter Hirte war. Und er fühlte sich angenommen. Von seiner Herde und von dem Gott, dem er gestern noch seine Unzufriedenheit geklagt hatte.


Fürchte dich nicht – der Herr tut Großes an dir!

Da sind diese beiden Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten:

Elisabeth ist reich an Lebenserfahrung, aber auch an Lebensenttäuschung: Wie lange haben sie und ihr Mann Zacharias gehofft und gebetet, dass sie Eltern werden – und irgendwann diesen Traum mit viel Bitterkeit begraben.

Maria ist dagegen jung und sie hat das Leben noch vor sich. Ihre Pläne und Wünsche entspringen vielleicht manchmal jugendlichem Übermut, vor allem aber kann sie sich eigentlich nichts vorstellen, was ihre Wünsche zunichtemachen kann.

Beide erleben nun etwas, was ihr Leben auf den Kopf stellt: Ein Engel, ein Bote Gottes kommt zu Elisabeths Mann Zacharias und zu Maria und kündigt große Veränderungen an: „Fürchte dich nicht, Elisabeth: was du lange ersehnt hast, wird wahr werden.“ „Fürchte dich nicht Maria: Du wirst ein Kind bekommen, das die Welt verändern wird.“

Beide erleben diese Ankündigung unterschiedlich: Elisabeth in manchem Moment ungläubig, dann wieder beglückt und beseelt. Maria fassungslos und besorgt. Wie soll sie es ihren Eltern und ihrem Verlobten Joseph beibringen? Was ist mit ihren Wünschen und Plänen? Vielleicht schwang bei beiden doch auch Furcht mit: Elisabeth, die zu oft erlebt hatte, enttäuscht zu werden. Maria, die sich vor der Reaktion ihres Umfeldes Umfeld sorgte.

In solchen Momenten der Verunsicherung ist es gut, einen Gesprächspartner zu haben. Und so macht sich Maria auf den Weg zu Elisabeth. Die beiden nehmen sich Zeit füreinander und tauschen sich aus. Beide beginnen zu erkennen, was für ein Wunder Gott da an ihnen tut. Sie machen sich gegenseitig Mut für das, was kommt. Und so kann Maria das Wunder annehmen und sagen: „Der Herr hat große Dinge an mir getan.“

Was ich aus dieser Erzählung mitnehme? Wunder geschehen zur Unzeit und sind nicht immer auf den ersten Blick zu erkennen. Manchmal scheinen sie unwirklich oder gar eine Herausforderung zu sein. Auf den zweiten Blick aber erstrahlt das Wunderbare, das Kleine, das, was mein Leben verändert und bereichert. Darum möchte auch ich auf den Engel hören, der spricht: Fürchtet euch nicht, sondern lasst Gott in eurem Leben wirken.

 


 

 

 

 

 

 

Das Spiel gibt es auch hier zum herunterladen und ausdrucken.

 

 

 


 

Lucy saß in ihrem Zimmer und las ein Buch, als plötzlich alle Lichter ausgingen. Es war kurz vor sechs Uhr abends im Dezember, sodass es draußen schon dunkel war. Ihre Eltern hatten vor einiger Zeit das Haus zum Einkaufen verlassen. Außer ihr war nur ihr jüngerer Bruder Ben im Haus, allerdings in seinem Zimmer am anderen Ende des Flurs.

Für einen kurzen Moment konnte Lucy nichts sehen, dann gewöhnten sich ihre Augen ein bisschen an die Dunkelheit. Während sie noch versuchte, sich zu orientieren, hörte sie ein leises Geräusch aus Bens Zimmer, das wie ein Weinen klang. Ihr kleiner Bruder hatte Angst im Dunkeln! Lucy legte das Buch zur Seite und tastete sich an ihrem Schreibtisch entlang bis zu ihrem Regal. Sie wühlte in einer der Kisten, die darin standen, bis ihre Finger sich um den Griff ihrer Taschenlampe schlossen.

Vorsichtig zog Lucy die kleine Lampe unter anderem Krimskrams hervor und schaltete sie an. Sie funktionierte! Ein schwach gelber Lichtkreis leuchtete auf dem Parket. Im Licht der Lampe ging Lucy durch den Flur und zu Bens Tür. Dahinter war nach wie vor ein Schluchzen zu hören. „Ben? Es ist alles gut, ich komme jetzt zu dir!“, rief sie und öffnete die Tür. In Bens Zimmer war sie froh über ihre Taschenlampe: Es herrschte riesiges Chaos, in dem sie ohne Licht bestimmt gestolpert wäre. Sie konnte ihren Bruder zunächst nicht sehen, das Weinen schien aber aus einer Art Höhle aus Kissen und Decken zu kommen.

Um hineinzukommen musste Lucy auf alle Viere gehen. Um besser krabbeln zu können, steckte sie die Taschenlampe zwischen die Zähne und schob sich vorwärts. An die Wand der Höhle gepresst fand sie schließlich ihren Bruder. „Lucy, bist du das? Es wurde plötzlich so dunkel, da hab ich mich in der Höhle versteckt!“. „Ja, ich bin hier. Schau, ich habe eine Taschenlampe. Lass uns ins Wohnzimmer gehen, bestimmt kommen Mama und Papa bald wieder.“ Sie fasste Ben bei der Hand. Im Schein der Taschenlampe gingen die beiden die Treppe nach unten.

Auch das Wohnzimmer war dunkel. Der kleine Lichtkegel schien auf den Adventskranz auf dem Wohnzimmertisch. Lucys Vater hatte ihr beigebracht, wie man die Kerzen anzündete. Das Feuerzeug lag direkt daneben, da sie morgens erst die dritte Kerze angezündet hatten. Lucy ging zum Tisch und entzündete nach und nach drei der roten Kerzen. Das Kerzenlicht war warm und golden und erhellte den Raum noch besser als die kleine Taschenlampe. Beide Kinder setzten sich aufs Sofa. Ben wurde ruhiger und beobachtete zufrieden das Tanzen der Flammen.

Da hörten beide, wie sich der Schlüssel im Schloss drehte. Ihre Eltern waren zurück! Ben sprang auf und rannte ihnen entgegen. „Ohje, ihr sitzt ja tatsächlich im Dunkeln. Wir haben gehört, dass es hier einen Stromausfall gibt und haben uns beeilt nach Hause zu kommen.“, sagte die Mutter der beiden. „Ich hoffe, ihr hattet keine Angst?“. „Zuerst schon ein bisschen.“, antwortete Ben seiner Mutter. „Aber dann kam Lucy mit einer Taschenlampe, und dann hat sie den Adventskranz angezündet. Da war es gar nicht mehr gruselig, sondern gemütlich!“ „Gut gemacht!“, meinte ihr Vater.

Dann suchten sie weitere Kerzen, um das Wohnzimmer ganz zu erleuchten. „Irgendwie passt das ja, dass das heute passiert ist!“, meinte ihre Mutter schließlich, als sie alle gemeinsam bei Kerzenlicht zu Abend aßen. „Schließlich ist heute der 13.12. da feiert man in vielen Ländern das Fest der Heiligen Lucia. In Schweden verkleidet sich die älteste Tochter einer Familie als Lucia und geht mit einem leuchtenden Kranz in alle Räume des Hauses. Fast so, wie du es gemacht hast, Lucy.“

 

 


 

 

 

Lotta, der Stern

 

Es ist mitten im Winter. Die Nächte sind kalt und klar. Die Sterne funkeln in ihrer ganzen Pracht und freuen sich, wenn die Menschen staunend zu ihnen hinauf sehen.

Es sind so viele Sterne, sie lassen sich nicht zählen.

Doch immer wieder gibt es Sterne, die zu besonderen Zeiten, besonders leuchten, weil sie besondere Aufträge haben.

Und jedes Jahr, so um den 1. Dezember findet ein Leucht-Wettrennen statt. Sechs Sterne werden ausgewählt, die dann ganz besonders in der Heiligen Nacht funkeln sollen. Sechs Sterne, das klingt erstmal nach einer seltsamen Zahl, aber einer ist zu wenig und mehr sind zu viel. Irgendwie sind sechs Sterne genau richtig, findet Gott, der Herr.

Es ist wieder so weit, die Sterne bereiten sich auf das Leucht-Wettrennen vor. Da ist ein putzen und ein trainieren, jeder möchte dabei sein.

Auch Lotta, ein noch recht klein gebliebener Stern möchte gerne dabei sein. Sie übt schon seit Wochen das Leuchten und sie putzt sich jeden Tag, damit sie besonders schön strahlt. Und dann ist es soweit, der Auswahltag ist da. Alle sind aufgeregt, gleich kommt Gott und dann wird er sich jeden Stern anschauen und dann entscheidet er, wer in der besonderen Nacht, ganz besonders tief unten bei den Menschen leuchten darf.

Lotta ist so aufgeregt, sie kann kaum stillhalten und dann stupst sie plötzlich ein anderer Stern an: „Lotta, du kannst gehen, bei dir leuchten nicht alle Strahlen, so wirst du bestimmt nicht ausgewählt!“ Lotta schaut entsetzt an sich herunter. Tatsächlich, ein Strahl von ihr leuchtet nicht. Sie dreht sich im Kreis, sie berührt den Strahl, stupst ihn an, nichts. Lotta steigen die Tränen in die Augen. So viel Mühe hat sie sich gegeben und nun das. Sie kann nicht anders. Sie weint hemmungslos, sie ist so enttäuscht. Gott, der gerade an ihr vorbeigehen wollte, hört sie weinen. Er hält inne. „Lotta, warum weinst du so?“, fragt er. „Ich habe mir so viel Mühe gegeben, mich so lange vorbereitet und nun leuchtet ein Strahl nicht und jetzt wirst du mich auf keinen Fall aussuchen.“, schluchzt Lotta.

Gott kratzt sich an seinem Bart, die Engel, die zur Beratung mitgekommen sind, machen eindeutige Zeichen, dass Lotta auf keinen Fall ausgesucht werden kann, denn ein Stern, der nicht komplett leuchtet, kann nicht in der Heiligen Nacht dabei sein. Doch Gott, es ist wie immer mit ihm, er stellt alles auf den Kopf. Alle Regeln, alles, was man erwarten könnte, kommt anders. „Weißt du was, meine liebe Lotta! Du hast dir soviel Mühe gegeben, du hast dich solange vorbereitet, ich meine, du solltest auf jeden Fall dabei sein!“ Alle, wirklich alle schauen Gott bestürzt an. Das kann er doch nicht machen. Und ob! Er kann, schließlich ist er Gott.

Gott nimmt Lotta in seinen Arm und dann sagt er zu allen: „Ich nehme Lotta auf jeden Fall und ich möchte euch noch etwas sagen. Wir müssen ein anderes Auswahlverfahren finden. Ich mag nicht mehr darüber entscheiden, wer das meiste geleistet hat. Mir ist es wichtig, dass ihr mit dem Herzen dabei seid. Und wenn ihr alle dabei sein wollt, dann entscheide ich jetzt, dass ihr euch abwechseln werdet Jeder von euch darf einmal dabei sein. Nicht alle auf einmal, aber niemand wird ausgeschlossen. Ich liebe euch alle und ihr seid es alle wert, dass ihr leuchtet und das auch in der Heiligen Nacht. Die sechs Sterne, die besonders nah an den Menschen sind, sind genauso wichtig wie jeder einzelne von euch hier oben hoch am Himmel. Jeder zählt, niemand ist vergessen. Egal, ob er perfekt ist oder Fehler hat, in meinen Augen seid ihr alle gleich!

Und so kommt es, dass es kein Leucht-Wettrennen mehr geben wird, aber alle sind glücklich und jeder Stern bemüht sich trotz allem ganz besonders zu leuchten und Lotta strahlt mit ihrer ganzen Seele weit hinaus in die Welt. Vergessen ist der Strahl, der nicht mehr leuchtet. In Gottes Augen sind wir alle gut und richtig, so wie wir sind.

 


Heute ist Plätzchentag

Hier sind zwei Plätzchenrezepte für euch. Viel Freude beim Backen.

Plätzchen aus Mürbeteig:                                    Zimtplätzchen:

300 g Mehl                                                             200 g gemahlene Mandeln

150 g Zucker                                                           170 g Puderzucker

2 Eigelb                                                                   2 Eiweiß

200 g kalte Butter                                                  1 TL Zimt

2-3 Esslöffel Sahne                                                 1 Pk Vanillezucker

1 Prise Salz                                                              1 Prise Salz

Abrieb einer ½ Biozitrone

Glasur: ca. 4 EL Aprikosen-

Marmelade ohne Stücke, Zimt,

Vanillezucker

 

Zubereitung der Mürbeteigplätzchen:

 

Mehl, Zucker, Eigelb, Salz, Butter und Sahne zu einem Teig verkneten. Den fertigen Teig in einer verschließbaren Dose oder in Klarsichtfolie mindestens eine Stunde im Kühlschrank kaltstellen. Bestreut dann die Fläche, auf der ihr den Teig ausrollen wollt, mit etwas Mehl. Den Teig ausrollen und Plätzchen ausstechen. Die legt ihr auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Im Ofen bei 175°C (Umluft) goldraun backen (ca. 10-12 Min.).

Ihr könnt die Plätzchen dann noch verzieren. Beispielsweise mit einer Glasur aus Aprikosenmarmelade. Diese wird kurz mit einem EL Vanillezucker und etwas Zimt aufgekocht und dann auf die abgekühlten Plätzchen gepinselt.

 

Während ihr darauf wartet, dass der Teig für das erste Rezept abkühlt, könnt ihr die Zimtplätzchen backen.

 

Zubereitung der Zimtplätzchen:

 

Schlagt die beiden Eiweiße in einer Schüssel mit einer Prise Salz steif. Dann lasst den Puderzucker nach und nach einrieseln. Von dieser Masse stellt ihr eine halbe Tasse beiseite. Mandeln, Zimt, Vanillezucker und den Zitronenabrieb unter die Eimasse heben. Das Ganze ergibt einen klebrigen Teig. Diesen vorsichtig zu Rollen (Durchmesser ca. 3-4 cm) formen und jeweils ca. 1 cm. dicke Scheiben abschneiden. Legt die Scheiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und bepinselt sie mit der beiseite gestellten Eisweißmasse.

Danach backt ihr die Zimtplätzchen bei etwa 130 °C (Umluft) ca. 30-35 Minuten.

 

 

 

 


 

 

„Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt.“Jesaja 60, 1

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Wisst ihr noch, wie die Weihnachtsgeschichte begann ? Im Lukasevangelium lesen wir: „Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war.“ Maria und Josef zogen wegen dieser Volkszählung nach Bethlehem.

 

Volkszählungen haben eine lange Geschichte. Schon vor 4700 Jahren gab es solche. Nur der Zweck war nicht mit dem Ziel heutiger Volkszählungen identisch. Damals wurden z.B. im alten Ägypten nur die wehrhaften Männer gezählt, damit man die Kriegsstärke einschätzen konnte. Die Römer führten in den von ihnen besetzten Gebieten Zählungen durch, um auch Steuereinnahmen abschätzen zu können. Aber nicht nur weltliche Herrscher haben Zählungen durchgeführt, auch Gott hat solche angeordnet (4. Buch Mose Kap 1 und Kap 26).

 

Die Geschichte der Volkszählung geht um die Welt und wurde zu allen Zeiten von verschiedensten Herrschern, Königen etc. angeordnet. 1816 wurde in Deutschland die erste Volkszählung durchgeführt. Die letzte Volkszählung mit Meldeformular war im Jahr 1987. Nunmehr werden die benötigten Informationen aus den Melderegistern der Verwaltungen generiert.

A B E R   –   die Volkszählung ist nur ein Aspekt der Weihnachtsgeschichte, nicht unwichtig aber unbedeutend gemessen an den Wundern, die geschehen sind. Engel treten in der Weihnachtsgeschichte häufig auf, wenn von Wundern erzählt wird. Das erste Wunder betraf Maria – 9 Monate zuvor.

Wir lesen in Lk 1, 30 – 31:“Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria, du hast Gnade bei Gott gefunden. Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben.“ Maria, die erst erschrocken war, vertraut Gott und seinen Verheißungen und zwar bedingungslos. Sie antwortet: „Siehe, ich bin des Herrn Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast.“ Und der Engel schied von ihr. Es folgt der Lobgesang Marias als Ausdruck für ihren Glauben – bekannt auch als Magnificat / EG 588. (Meine Seele preist die Größe des Herrn – Magnificat anima mea Dominum). Das nenne ich Gottvertrauen, frisch verlobt und schwanger, aber nicht vom Verlobten. Was wird da die Zukunft bringen?

 

Ähnlich erging es Josef, frisch verlobt und die Verlobte ist schwanger, aber von wem? Hier folgt das nächste Wunder. Wir lesen im Mt 1, 19 – 21 „Josef aber, ihr Mann, war fromm und wollte sie nicht in Schande bringen, gedachte aber, sie heimlich zu verlassen. Als er das noch bedachte, siehe, da erschien ihm der Engel des Herrn im Traum und sprach: Josef, du Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen; denn was sie empfangen hat, das ist von dem Heiligen Geist. Und sie wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden.“

Auch Josef vertraute Gott bedingungslos und als er vom Schlaf erwachte, tat er, wie ihm der Engel des Herrn befohlen hatte.

 

So zogen Maria und Josef von Nazareth in Galiläa nach Bethlehem in Judäa, weil eine Volkszählung angeordnet war oder eine 700 Jahre alte Prophezeiung in Erfüllung gehen sollte. In Micha 5, 1 lesen wir: „Und du, Bethlehem Efrata, die du klein bist unter den Städten in Juda, aus dir soll mir der kommen, der in Israel Herr sei, dessen Ausgang von Anfang und von Ewigkeit her gewesen ist.“

 

 


 

Hallo Kinder,

Heute habe ich den Engel aus Türchen 7 ausgemalt. Damit ich aber das Original einmal für mich behalten kann, habe ich es abgezeichnet. Dabei sind mir ein paar Fehler passiert. Wieviele Fehler könnt ihr entdecken?

 


 

 

 

„Fürchtet euch nicht!“ – Das ruft der Engel den Hirten in der Weihnachtserzählung nach Lukas zu. „Fürchtet euch nicht!“ – Das ist ein Satz, der in der Bibel oft vorkommt. Oft spricht ihn ein Engel oder sogar Gott selbst, wenn er zum ersten Mal mit einem Menschen spricht. Aber auch die Propheten sprechen diesen Satz häufig.

Was soll dieser Satz? In den Situationen, in denen er steht, ist das meist klar. Die Menschen, die das Wort Gottes hören, sollen nicht erschrecken vor der himmlischen Erscheinung vor ihnen, sondern die Botschaft hören. Und die Propheten haben oft eine bestimmte Notlage ihres Volkes vor Augen. Wenn sie diesen Satz sagen, dann meinen sie: Tröstet euch und vertraut darauf, dass die Zukunft besser wird.

Aber ist dieser Zuspruch wirklich nur für die erschreckten Hirten gedacht, die jetzt still sein sollen und zuhören? Nur für die kleine Menschenmenge, die sich um den Prophet drängt und sich sorgt, wie es wohl weitergehen wird? So, wie der Satz da steht, könnte man es so verstehen. Denn Furcht, so wie wir sie heute verstehen, bezieht sich auf eine konkrete Situation, auf ein ganz bestimmtes Problem. Also zum Beispiel die Tatsache, dass plötzlich ein himmlischer Bote vor einem erscheint, sodass man mit Furcht, ja mit Ehrfurcht erfüllt wird.

Furcht unterscheidet sich von Angst, von dem unbestimmten Gefühl der Bedrohung, das sich nicht auf eine konkrete Situation bezieht. Aber diese Unterscheidung ist viel neuer als der Satz des Engels. Und Lukas Erzählung ist auf Griechisch verfasst und ließe sich genauso gut mit dem Wort ängstigen übersetzen. Meint der Engel also auch „Ängstigt euch nicht!“? Und sagt er das auch zu uns?

Wir, die wir die Geschichte hören, stehen gerade keinem Engel gegenüber. Aber auch wir haben sicher viele konkrete Befürchtungen: vor dem Virus, davor, unseren Job zu verlieren, oder vor Einsamkeit am Weihnachtsfest. Und wir kennen auch unbestimmte Ängste vor der Zukunft oder das Gefühl, dass irgendetwas bestimmt schiefgehen wird. Aber gerade in diesen unbestimmten Ängsten gilt auch für uns ein „Ängstige dich nicht!“. Denn auch von Jesus ist uns dieser Satz in Mt 10,31 überliefert. Wer Gottesfurcht hat, der muss vor nichts Irdischem Angst haben. Und deshalb kann uns auch der Satz des Engels dieses Weihnachten erreichen. Es kann vorkommen, dass wir ganz konkrete Befürchtungen haben. Und diese Befürchtungen haben auch ihre Berechtigung. Aber wir müssen ihnen nicht ausgeliefert sein.

Wir hören das „Fürchte dich nicht!“ und können uns der Furcht stellen. Und der großen, unbestimmte Angst müssen wir erst recht nicht ausgeliefert sein. „Ängstigt euch nicht!“, darauf dürfen wir auch viele Jahre nach den Propheten, nach den Engeln und nach der Verkündigung Jesu noch vertrauen.

Denn der Engel begründet seinen Zuruf im Symbol unserer Hoffnung, in der wir Angst und Furcht überwinden können, und an die wir jedes Jahr im Advent wieder erinnert werden: „Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren“!


 

Hinter dem siebten Türchen versteckt sich ein Engel. Vielleicht habt ihr ja Lust, ihn auszumalen und uns zuzuschicken? Hier kann er heruntergeladen werden. Schickt eure ausgemalten Engel an an diese E-Mail. Wir stellen die Bilder dann in unseren Adventskalender ein.

 


 

Hinter dem Türchen verbirgt sich heute eine Nikolausgeschichte

Ein besonderer Nikolausbesuch

Wie alle Kinder ist Hans ganz aufgeregt, es sind nur noch drei Nächte bis zum Nikolausabend. Schon lange denkt er darüber nach, welche Schuhe er putzen wird, um sie dann vor die Tür stellen zu können. Soll er die Gummistiefel nehmen oder lieber seine Winterstiefel. In die Gummistiefel passen mehr Süßigkeiten, aber die Winterstiefel hat Hans noch nicht so lange und er ist so stolz auf seine Stiefel. So hat er eigentlich seine Entscheidung getroffen. Vielleicht bemerkt der Nikolaus ja auch, dass er besonders schöne Schuhe herausstellt.

Mitten in seine Überlegungen hört Hans plötzlich eine leise Stimme. „Mir ist so kalt, ich bin so einsam, ich weiß nicht wohin ich gehen soll.“ Hans verharrt ganz still. Er sitzt in seinem Zimmer. Woher kommt diese Stimme? Ein bisschen mulmig ist ihm auch. Er ist ganz leise und lauscht: „Mir ist so kalt. Niemand hört mich. Ich bin so allein.“ Hans kneift sich, ob er das wohl träumt, doch er spürt den Schmerz seines Kneifens. Er ist also wach. Vorsichtig und leise steht er auf und schaut sich in seinem Zimmer um. Von wo kam die leise Stimme? Um sich überall umzusehen, bückt er sich, doch dann stolpert über sein Legohaus, das er gestern erst gebaut hat. „Autsch“, ruft er, weil er sich den kleinen Zeh angestoßen hat. Im gleichen Moment hört er etwas herunterfallen. Das Geräusch kam von der Fensterbank. Erschrocken dreht er sich zur Fensterbank um, sein kleiner Tannenbaum, der leuchten kann, liegt auf dem Boden. Vorsichtig hebt er seinen Blick nach oben und blickt zur Fensterbank. Er kneift die Augen zusammen und schaut nochmal, denn er kann gar nicht glauben, was er da sieht. Da sitzt ein kleiner Zwerg, mit einer roten Mütze auf dem Kopf, rote Wangen und ängstlichen Augen. Nochmal zwickt sich Hans. Kleine Zwerge, die reden und Dinge fallen lassen, gibt es doch nur in Märchen und Geschichten. Hans träumt nicht. Er kann sein Zwicken ganz deutlich spüren.

Hans nimmt seinen ganzen Mut zusammen und findet seine Stimme wieder: „Wer bist du? Was machst du in meinem Zimmer?“ Der kleine Zwerg schaut immer noch sehr ängstlich und er stottert: „Draußen ist es so kalt. Und ich habe meine Freunde irgendwie aus den Augen verloren. Ich wusste nicht, was ich machen soll und da bin ich durchs Fenster gestiegen. Ich weiß zwar nicht, warum dein Fenster bei dieser Kälte offen ist, aber ich bin ganz glücklich darüber.“ Hans schaut immer noch verwundert drein. „Meine Mutter findet, dass ich immer ausreichend lüften soll, damit ich nicht krank werde. Denn sie sagt, dass stickige Luft krank macht.“ Hans grinst ein bisschen beschämt. „Ah. Eine Mutter-Weisheit, ja, Müttern soll man ja bekannterweise nicht widersprechen.“ Hans schaut ihn an und fragt: „Und was machen wir jetzt mit dir? Wo kommst du her?“ „Ich komme aus Wichtelhausen.“ „Wo ist denn das?“ fragt Hans. „Das darf ich dir nicht verraten. Es ist ein Geheimnis. Es ist ein wundersamer Ort, für die Menschen unsichtbar.“ „Das ist gut und schön, aber wie kommst du da jetzt wieder hin?“ Hans schaut den Zwerg, der scheinbar ein Wichtel ist, besorgt an. „Ich hätte da eine Idee, aber dazu würde ich deine Hilfe brauchen.“ , antwortet der Wichtel. „Ich? Ich soll dir helfen? Wie denn das?“ Der Wichtel nimmt seine Zipfelmütze ab und schaut ganz drollig aus seinen Augen: „Ja, du musst mir helfen. Das wichtigste ist, dass mich kein Erwachsener sehen darf. Das ist ganz wichtig.“ „Aber wie soll ich dich denn verstecken … vor meiner Mutter … und am Abend kommt auch noch vor meinem Papa? Und sag mal, hast du eigentlich einen Namen? Also ich bin Hans.“, fragt der Junge ganz besorgt. „Ich heiße Frido und wenn du mich am Nikolausabend vorsichtig in deinen Schuhen versteckst, kann ich, wenn der Nikolaus kommt, mit ihm zurück reisen.“ Mit großen erwartungsvollen Augen blickt Frido Hans an.

Hans denkt nach: „Das sind aber noch drei Nächte. Du musst irgendwo schlafen, und Hunger hast du bestimmt auch!“ Hans ist ganz besorgt und verunsichert. Doch Frido hat eine Idee: „Wie wäre es, wenn ich mich in deinem Haus verstecke, das, an dem du dir gerade den kleinen Zeh angestoßen hast? Das wäre toll. Über Wasser freue ich mich, mein Hunger ist gar nicht so schlimm.“ „Warte mal“, sagt Hans. Er hebt sein Haus auf und befestigt die Steine wieder, die abgegangen sind, als er sich gestoßen hat. Er hat sogar eine Tür in das Haus gebaut – wie praktisch. Nur, wenn er das Haus betrachtet und dann Frido, dann weiß er nicht, wie Frido in das Haus hineinpassen soll. Frido schaut betroffen drein. „Mach dir keine Sorgen, wenn du mich weiter so liebevoll versorgst, werde ich von ganz allein in das Haus passen. Ich kann nämlich schrumpfen, und das geht besonders gut, wenn ich mich wohl fühle und Vertrauen haben kann. Du wirst schon sehen.“ Und tatsächlich, Hans nimmt den Wichtel Frido ganz vorsichtig auf die Hand und dann traut er kaum seinen Augen. Er schrumpft tatsächlich und schließlich passt er ins Haus. Nun ist Hans sehr froh. Er sagt zu Frido, dass er kurz weg sei und gleich wiederkomme. Hans schleicht leise in die Küche, seine Mutter ist gerade im Wäschekeller. Schnell schnappt er sich eine Scheibe Brot, etwas Käse und Obst, und läuft damit schnell zurück in sein Zimmer. Der angeblich nicht hungrige Frido freut sich riesig und schlägt sich den Bauch voll.

Hans und Frido verbringen zwei wunderschöne Tage miteinander. Sie quatschen und lachen und doch, als der Nikolausabend kommt, müssen die beiden Abschied voneinander nehmen. Dabei laufen ein paar Tränen, aber Frido verspricht Hans, immer an ihn zu denken, und wenn er einmal traurig sei, soll er in den Sternenhimmel schauen und der hellste Stern, den er dann leuchten sieht, leuchte nur für ihn.

So nimmt Hans den kleinen Wichtel Frido und steckt ihn vorsichtig in seinen Stiefel, den er ganz ordentlich geputzt hat. Als er sich an diesem Abend ins Bett legt, ist er besonders aufgeregt, hoffentlich nimmt Nikolaus den kleinen Frido wirklich mit nach Wichtelhausen … Übers Grübeln schläft Hans ein, und als er am nächsten Morgen aufwacht, rennt er ganz aufgeregt zu seinen Schuhen. Er reißt die Haustür auf und da stehen sie, seine schönen Winterstiefel, und aus einem ragt ein Brief, der glitzert. Schnell reißt er ihn auf: „Lieber Hans, vielen lieben Dank, dass du dich so lieb und gut um Frido gekümmert hast. Dein Herz ist am rechten Fleck, und ich verspreche dir, das wird dir in deinem Leben viele Türen öffnen. Ich wünsche dir einen schönen Nikolaustag und hoffe, dass dir die Schokolade schmeckt. Dein Nikolaus. P.S. Deine Winterstiefel sind wirklich besonders schön!“

Überglücklich und mit pochendem Herzen nimmt Hans stolz seine Stiefel mit ins Haus und genießt die besonders leckere Schokolade.

 


 

 

Aus der Weissagung des Propheten Jesaja (60, 1)

„Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt.“

Das Bild kann hier heruntergeladen werden.

Mt 2, 1-2

Als Jesus geboren war in Bethlehem in Judäa zur Zeit des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem und sprachen: „Wo ist der neugeborene König der Juden? Wir haben seinen Stern gesehen im Morgenland und sind gekommen, ihn anzubeten.“

So äußerten sich die drei Weisen gegenüber Herodes. Sie waren noch nicht am Ziel, aber doch schon eine längere Zeit unterwegs, vermutlich Monate. Was war der Auslöser für diese Reise? Was war das für ein Stern über dem Morgenland? Viele Astronomen haben sich dieses Problems angenommen. Aufzeichnungen gehen mindestens bis ins 1. Jhd. vor Chr. zurück. Ein Komet kommt danach nicht in Frage. Der deutsche Astronom Johannes Kepler hat herausgefunden, dass im Jahre 7 vor Chr. Jupiter und Saturn nahe beieinanderstanden, sich entfernten und wieder annäherten. Auch für die 7 Jahre Differenz fand er Erklärungen. Jupiter, der Königsstern und Saturn, der Stern Palästinas; wenn beide so nah beieinander waren, konnte dies nur bedeuten, das ein Königssohn geboren wurde (so die Sterndeuter vor 2000 Jahren). War es üblich, sich dann auf den Weg zu machen, um den neuen Königssohn zu huldigen oder war da mehr?

 

Vielleicht waren ihnen aber auch die 700 Jahre alten Weissagungen der Propheten Jesaja bekannt. In Jesaja 9, 5-6 lesen wir: „Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst; auf dass seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende auf dem Thron Davids… “. Ähnlich alt ist der wohl prophetische Psalm 72, der König Salomon zugeschrieben wird. Überschrieben ist der Psalm mit „Der Friedefürst und sein Reich“. Im Vers 11 heißt es: „Alle Könige sollen vor ihm niederfallen und alle Völker ihm dienen.“

 

Die alten Weissagungen waren eindeutig. Diesen Friedefürsten musste man aufsuchen; der Prophet Micha nannte sogar den Ort, nämlich Bethlehem (vlg. Micha 5, 1) und der Stern wies ihnen zusätzlich den Weg. Mit Ehrfurcht und Demut zogen die Weisen gen Westen, Richtung Palästina. Getragen von der Hoffnung und Zuversicht, dass sich die Verheißungen bald erfüllen.

So verließen sie den Palast von Herodes und zogen weiter Richtung Bethlehem.

 


 

Heute gibt es ein leckeres Rezept zum Nachbacken.

Schickt uns doch Bilder von euren leckeren Nikolausmännchen an diese E-Mail. Wir stellen die Bilder dann in unseren Adventskalender ein.

 


 

Heute versteckt sich hinter der Tür ein kleines Kreuzwortätsel zum Advent. Die Datei kann hier heruntergeladen werden

 


 

Und siehe, der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, ging vor ihnen her, bis er über dem Ort stand, wo das Kindlein war.

Matthäus 2, 9b

 

Was für ein Vertrauen haben die Weisen aus dem Morgenland gehabt.

Was für ein Vertrauen, dass sie sich auf den Weg machen, den angekündigten König zu suchen.

Was für ein Vertrauen darauf, dass der Stern sie führen wird.

Vertrauen haben in den Weg, der vor uns liegt, ist oft herausfordernd.

Vertrauen haben, in das Leben, wie es nun einmal ist, ist manchmal überfordernd.

Vertrauen haben, fest daran glauben, dass wir sind geführt sind, ist der Weg ins Leben.

 

In diesen Tagen kann es sehr tröstend sein, Vertrauen zu wagen. Hier, im Advent, werden wir eingeladen, uns auf den Weg zu machen zum Kind, zum Retter der Welt, den die Welt damals und die Welt heute so dringend braucht. Eingeladen zu sein auf diesem Weg, ihn mal beschwingt und mal bedächtig zu gehen. Doch auf jeden Fall im Vertrauen darauf, dass wir nicht allein sind.

Wir gehen diesen Weg mit all seinen Höhen und Tiefen und folgen dabei dem Stern, der uns den Weg weist zur Krippe in die Heilige Nacht. Dort sind wir geborgen mit allem was uns ausmacht. Mit unseren Fragen und unseren Nöten, aber auch mit unserem Hoffen, dass es weiter geht.

Wir sind auf dem Weg und der Stern, der uns führt, ist immer da.

 


Herzlich Willkommen zum Online-Adventskalender. Den 1. Advent haben wir vorgestern im Gottesdienst begrüßt. Heute habt ihr das erste Türchen geöffnet. Als Kind habe ich oft die Tage bis Weihnachten rückwärts gezählt; Jetzt müssen wir also noch 23 mal schlafen, bis endlich Heiligabend ist. Als Erwachsener beginnt damit oft die Planung des Weihnachtsfestes. Vor allem geht es dabei auch um das Kartenschreiben, dass nie auf den letzten Drücker geschehen sollte. Aber wem schreibe ich überhaupt? Bei mir sind jedes Jahr weniger Briefe und Karten im Briefkasten. Heute werden die Grüße meist nur noch online verschickt und am besten gleich an eine Gruppe, in der alle Bekannten und Verwandten enthalten sind. Manchmal gibts noch ein Telefonat. Dabei ist die Post zum Anfassen etwas so schönes. Wie wäre es dieses Jahr mit einer Karte vom Christkind?

 

Das Christkind freut sich ebenso über Post, Wunschzettel und nette Grüße und hat versprochen, alle Briefe und Karten zu beantworten. Natürlich muss ich dafür auch meine Adresse mitteilen (also nicht vergessen !). Schreibe heute eine Karte an folgende Adresse und erhalte noch vor Weihnachten Post vom Christkind. Es lohnt sich.

An das Christkind

51777 Engelskirchen

 

 

 

Quelle Bild: https://www.deutschepost.de/de/w/weihnachtspost/weihnachtsmann-christkind/engelskirchen.html

 

Wir haben dir auch Briefpapier vorbereitet.

Du kannst es hier herunterladen