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Artikel der Kategorie ‘Bücherei’

Neues aus der Bücherei

November 05, 2010 Von: rleidorf Kategorie: Bücherei Kommentare deaktiviert

Gespensternachmittag

Christiane Lange mit den kleinen Gespenstern

Zu einem spannenden Gespensternachmittag kamen am Donnerstag, dem 4.11., begeisterte Kinder, um der Geschichte von Henry, dem Schulgespenst und anderen Geistergeschichten zu lauschen. Einige Kinder kamen sogar als Gespenster verkleidet.
Nach dem Vorlesen konnte sich jedes Kind einen eigenen “Henry” basteln und ein selbstgebasteltes Lesezeichen für das Gespensterbuch zuhause mitnehmen. Mit einem gemeinsamen “Hui-Buh” vor der Kamera und einer süßen Belohnung endete dieser kurzweilige Nachmittag in der evangelisch-öffentlichen Bücherei in Niederpleis.

Christiane Lange

Älter werden ist (k)eine Kunst

September 17, 2010 Von: rleidorf Kategorie: Bücherei Kommentare deaktiviert

Das Alter als Chance und Herausforderung!

Info der Bücherei

Rund um das Thema “Alter” können in der Bücherei im Paul-Gerhardt-Haus zurzeit folgende Bücher kostenlos ausgeliehen werden:

  1. H.Bonk  “Autofahren für Aktive” Tipps für die Generation 50 plus.
  2. N.Bachl  “Fit ins Alter” Mit richtiger Bewegung jung bleiben.
  3. A.Bornträger  “Internet für aktive Senioren” Der sichere Einstieg.
  4. D.Doering  “Rollentausch” Wenn die Eltern in die Jahre kommen.
  5. D.Doering  “Warum allein bleiben?” Erfolgreiche Partnersuche im Alter.
  6. H.Dusolt  “Oma und Opa können helfen” Was Großeltern bei Trennung oder Scheidung tun können.
  7. D.Fuchs  “Umzug in ein neues Leben” Wohnalternativen für die zweite Lebenshälfte.
  8. R.Schneider  ”Fünfundfünfzigplus” Die Kunst des Älterwerdens. Prominente Frauen erzählen.
  9. C.Fussek  “Alt und abgeschoben” Der Pflegenotstand und die Würde des Menschen.
  10. S.Goernert-Stuckmann “Wenn man im Alter Hilfe braucht” Welche Hilfen gibt es wo.
  11. E.Grassl  “Im Alter zu Hause” Ein Ratgeber für Senioren, ihre Angehörigen und Pflegekräfte.
  12. M.Hautzinger  “Wenn Ältere schwermütig werden” Hilfe für Betroffene und Angehörige.
  13. W.Hollmann  “Gesund und leistungsfähig bis ins hohe Alter”
  14. G.Huber  “Richtig erben und vererben” Klug und vorausschauend das Testament gestalten.
  15. B.von Kleist  “Wenn der Wecker nicht mehr klingelt” Partner im Ruhestand.
  16. P.J.Knörrich  “Dem Alter souverän begegnen” Ein Ratgeber für Söhne, Töchter, Enkel und Senioren.
  17. R.König  “Leitfaden barrierefreier Wohnungsbau” Von der Theorie zur Praxis.
  18. H.Krollpfeiffer  “In meinem Alter” Ein respektloser Ratgeber.
  19. J.Kuhn  “Ich bin vergnügt, erlöst, befreit” Von der Kunst, alt zu werden.
  20. G.Moetzing  “Beschäftigung mit alten Menschen”
  21. G.Naujokat  “Älterwerden ist (k)eine Kunst” Das Alter als Chance und Herausforderung.
  22. J.Oppermann  “Endlich alt! Jetzt mache ich, was ich will” Ein Lese- und Ideenbuch.
  23. M.von Ramin  “Mein letzter Tampon” Wenn böse Mädchen in die Jahre kommen.
  24. T.Hammer  “Rechtzeitig fürs Alter vorsorgen” Wissen kompakt: Finanziell und rechtlich planen.
  25. W.Schmidbauer  “Altern ohne Angst” Ein psychologischer Begleiter.
  26. H.-G. Schumann  “PCs für Oldies” Schritt für Schritt zu PC und EDV usw.
  27. C.Swientek  “Ins wilde, weite Land des Alterns” Eine Routenbeschreibung.
  28. P.Tuder-Sandahl  “Das Leben ist ein langer Fluss” Über das Älterwerden.
  29. A.Biegel, H.Swildens  “Wo ist denn meine Brille?” Briefwechsel zweier Frauen über das Älterwerden.
  30. U.Wollring  “Gymnastik im Herz- und Alterssport” Motivation durch Variation.

Über Ihren Besuch freut sich das Team der Bücherei.

Buchbesprechung

September 05, 2010 Von: rleidorf Kategorie: Bücherei Kommentare deaktiviert

Die Brandungswelle

Claudie Gallay

Die Brandungswelle

Claudie Gallay stand mit ihrem Roman “Die Brandungswelle” wochenlang auf den französischen Bestsellerlisten.

In diesem Buch treffen zwei Menschen aufeinander, die beide einen großen Verlust zu verarbeiten haben. Diese ungewöhnliche Geschichte spielt in dem kleinen Dorf La Hague an der rauhen und stillen Küste der Normandie.
“Es heißt; der Wind bläst hier zuweilen so stark, dass er den Schmetterlingen die Flügel fortreißt.” So schroff und so zurückweisend wie die Natur sind auch die Bewohner in diesem Ort.

Eines Tages kommt die Ich-Erzählerin nach La Hague, um über den Verlust ihres Geliebten hinweg zu kommen. Hier trifft sie auf Lambert, der auf einmal auch hier auftaucht. In La Hague ist seine ganze Familie vor langer Zeit bei einem Bootsunfall ums Leben gekommen. Er möchte endlich herausfinden, was vor vierzig Jahren wirklich passiert ist und wer am Tod seiner Angehörigen schuldig ist.

Durch seine Ankunft ändert sich langsam das Verhalten und das Leben der Dorfbewohner und der Erzählerin. Man spürt, dass manche Geheimnisse alle handelnden Personen miteinander verbinden. Nach und nach bröckelt die Mauer des Schweigens.

Durch ihre kurze und präzise Sprache ist es der Autorin nicht nur gelungen, ihre Figuren in all ihren menschlichen Widersprüchlichkeiten und Unzulänglichkeiten wiederzugeben, sondern auch die Landschaft am Meer sehr farbenreich und plastisch zu schildern.

In diesem Roman wird man genauso von den Bewohnern und ihren Schicksalen wie auch von der gewaltigen Natur fasziniert.

Anne-Marie Läpke

Buchempfehlung

April 20, 2010 Von: rleidorf Kategorie: Bücherei Kommentare deaktiviert

 

Lisa Genova „ Mein Leben ohne Gestern „

Auf sehr anschauliche Art und Weise schildert die Autorin Lisa Genova, promovierte Neurowissenschaftlerin, in ihrem Debütroman das Krankheitsbild Alzheimer und wie man damit lebt. Ein Leben in dem das Gestern verschwindet und das Morgen unsicher wird.
Alice Howland hat im Alter von 50 Jahren viel erreicht. Sie unterrichtet als Professorin für Psychologie in Harvard, führt seit langem eine glückliche Ehe mit John, einem Wissenschaftler und ihre drei erwachsenen Kinder haben privat und beruflich ihren Weg gefunden.
Alice ist eine ehrgeizige und höchst intelligente Frau die z.B. in der Lage ist, ihre Vorträge aus dem Kopf zu halten, worauf sie mit Recht sehr stolz ist.
Plötzlich jedoch kommen Gedächtnislücken. Bei einem Vortrag verliert sie den Faden und findet die einfachsten Worte nicht mehr. Es gelingt ihr aber den Aussetzer zu überspielen und keiner scheint etwas gemerkt zu haben.
Dann kommt der nächste Vorfall. Sie findet ihrem Heimweg nicht mehr, einen Weg den sie seit 30 Jahren kennt.
Zuerst schiebt Alice die Gedächtnislücken auf die hormonelle Umstellung der Wechseljahre, aber als die Vorfälle sich häufen sucht sie ihre Hausärztin auf. Diese überweist sie an eine Neuropsychologin welche ihr nach vielen Untersuchungen und Tests eine schockierende Diagnose mitteilt. Alice leidet an einer früh einsetzenden Form der Alzheimer Krankheit.
Nun beginnt für Alice die Auseinandersetzung und der Kampf mit der Krankheit. Sie nimmt an einem Forschungsprojekt teil bei dem ein neues Medikament getestet wird, schmiedet für sich selbst einen „Notfallplan“, gründet eine Selbsthilfegruppe und versucht ihr Leben neu zu organisieren um weiterhin als Professorin arbeiten zu können.
Mit der Zeit ist sie den Anforderungen aber nicht mehr gewachsen und muss ihre Lehrtätigkeit schweren Herzens aufgeben.
Ihren letzten, gut vorbereiteten Vortrag hält sie allerdings nicht vor ihren Studenten, sondern vor Fachleuten aus dem Gesundheitswesen welche sich der Behandlung von Demenzkranken gewidmet haben.
Dieser Vortrag ist berührend ohne rührselig zu sein, ausdruckvoll, aber ohne Pathos und hat mich persönlich sehr berührt.
Die Autorin hat die ganze Geschichte aus der Sicht der Patientin geschrieben und es ist ihr sehr gut gelungen, die Gedanken und Gefühle von Alice zu beschreiben.
Aber auch die mangelnde Akzeptanz, die diese Erkrankung in der Bevölkerung erfährt kann die Autorin deutlich machen. So lässt sie ihre Protagonistin sagen: „ Hätte ich doch eine Krebserkrankung, gegen die könnte ich ankämpfen und würde von meiner Umwelt als Heldin gefeiert, so werde ich allenfalls zur „Idiotin“ degradiert.“
Wahre Worte, die in unserem Alltag immer wieder zu beobachten sind. Hirnerkrankungen machen den Menschen Angst, lassen sie den Respekt vor den Erkrankten verlieren und sie an den Rand der Gesellschaft drängen. Dabei sollte sich jeder darüber klar sein das es jeden von uns treffen kann.
Ein wirklich einfühlsames und bewegendes Buch, das uns das Thema Alzheimer näher bringt. Mich hat dieses Buch sehr beeindruckt und ich möchte wirklich jedem empfehlen es zu lesen.

Wir sind Bibfit

Januar 24, 2010 Von: rleidorf Kategorie: Bücherei, Veranstaltungen Kommentare deaktiviert

Wir sind Bibfit!
Kinder von Haus Kunterbunt machen Büchereiführerschein in der Evangelischen Bücherei Niederpleis

“Huuu, uhu”, angetan mit Pappschnäbeln und weißen Umhängen flattern Robin, Marvin und Bela als Schleiereulen durch den Gruppenraum der integrativen Kindertagesstätte Haus Kunterbunt. In der Kuschelecke bauen sie ein Nest; ein Stück Plüschstoff wird zur erlegten Maus. Angeregt durch das gemeinsame Lesen eines Buches über Schleiereulen, haben die Kinder Ideen zu Verkleidung, Verhalten und Nest entwickelt und mit Hilfe der Erzieherinnen ins aktive Spiel umgesetzt.

Da Kinder mit Büchern außer Spielideen auch vielfältige andere Lernerfahrungen machen können, gehört der Umgang mit Büchern zum festen Bestandteil des Kita-Alltags. “Da kann man doch nur staunen, was Bücher so alles können”, weiß die Leiterin der Kita, Frau Christel Büsch, aus langjähriger Erfahrung zu berichten: “Entdecken, was ich kenne und was noch nicht, Worte suchen, Dinge erklären, gemeinsames Zuhören erleben, Stimme hören und fühlen, Freude an geschriebener Sprache entwickeln oder auch Verantwortung lernen und sich um die Büchern kümmern, sind ein paar der vielen Möglichkeiten, die Bücher bieten.”

Die Bibfitten Kinder
Die Kinder mit Bibfit-Ausweis
Seit einigen Jahren pflegt die kleine integrative Kindertagesstätte deshalb auch eine enge Zusammenarbeit mit der nahe gelegenen Evangelischen Bücherei. Um den eigenverantwortlichen Umgang mit Büchern noch stärker zu fördern, haben die “großen” Kita-Kinder den Büchereiführerschein “Ich bin Bib(liohteks)fit” gemacht, den die Evangelische Bücherei anbietet. Bei vier Besuchen wurden Aussuchen und Ausleihen, Vorlesen und Zuhören, Erzählen und Wissen sowie das Zurechtfinden im großen Bücherangebot spielerisch geübt und im Büchereiführerschein-Pass eingetragen.

Zum Abschluss erhielten die stolzen Kita-Kinder im Rahmen einer kleinen Feier ihren Führerschein. Mit ihrem neuen Büchereiausweis konnten sie ihr erstes eigenes Buch ausleihen und ihren ebenfalls eingeladenen Eltern selbst eine Einführung zum Büchersuchen und -ausleihen geben.